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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

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Der erfundene Extremismus

(19.11.2016)


Am 8. November wurde wieder Georg Elsers gedacht, der am 8. November 1939 mit einem Attentat auf Adolf Hitler versuchte, der Geschichte einen anderen Verlauf zu geben. Dazu hatte er im Bürgerbräukeller in München, wo Hitler seine Rede zum Jahrestag seine Putschversuches im Jahre 1923 hielt, eine Bombe installiert.

Den Anschlag kann man als dilettantisch bezeichnen weil der “Führer” kurz vor der Explosion der Bombe den Saal verließ, Unbeteiligte ums Leben kamen und Elser sich zudem noch erwischen ließ weil er sich nicht rechtzeitig von verdächtigen Gegenständen getrennt hatte.

Georg Elser stammt aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Nach ihm sind Schulen und Straßen benannt. Ihm sind Gedenkstätten und Gedenksteine gewidmet, einer nur wenige hundert Meter von unserem Haus entfernt, wo am 8. November Georg Elsers gedacht wird.

Denn der Bombenleger Georg Elser hat, bei allem Dilettantismus, bei dem er “Kollateralschäden” billigend in Kauf nahm, ganz zweifellos Mut und Entschlossenheit bewiesen und ein Zeichen gesetzt. Und wenn er Erfolg gehabt hätte, wäre die Geschichte vermutlich anders verlaufen.

Bei der diesjährigen Rede wurde, politisch korrekt, das Vorbild Elser als Aufforderung gesehen, gegen Intoleranz, Rassismus und Fremdenhass einzustehen und die Werte von Demokratie und Freiheit zu verteidigen. Womit das Bombenlegen sicher nicht gemeint war.

Folgen wir also dem Vorbild Elsers und fangen wir damit an uns für Freiheit und Demokratie einzusetzen. Allerdings nicht so wie sich das die Festredner gedacht haben, denn wenn wir gut informiert sind und uns ein eigenes Urteil bilden konnten, werden wir feststellen, dass die akute Gefahr für Freiheit und Demokratie derzeit vom Islam ausgeht.

Dabei gilt es zu erkennen, dass die Grenzen zwischen Islam und Islamismus fließend sind – der türkische Präsident Erdogan sieht zwischen beidem ohnehin keinen Unterschied. Wie er seine in Deutschland lebenden Landsleute wissen ließ, “ist die Demokratie der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind”. Wobei es die Frage ist, wie dieses, für uns sicher unerfreuliche “Ziel”, aussehen soll. Wie schon zu hören war, hat Allah den Seinen Deutschland zum Eigentum versprochen.

Das ist im Grunde eine Kriegserklärung.

Denn Islam heißt nicht “Frieden”, sondern Unterwerfung unter den Islam, der Religion und Staatsform in einem ist. Friede ist erst dann, wenn alle Welt unterworfen ist. Wäre der Islam nur eine Religion wäre dagegen nichts zu sagen. Für den Islam sind wir aber “Ungläubige” und “Lebensunwürdige”, laut Koran “schlimmer als Tiere”, die weit unter dem gläubigen Muslim stehen und diesem die Gewissheit verleihen, einer überlegenen, siegesgewissen Religion anzugehören.

Jeder Muslim ist zum “Heiligen Krieg” gegen die Ungläubigen verpflichtet. Dass dies in der Praxis anders aussieht und die meisten Muslime nicht an Krieg denken, nimmt dem Islam nicht seine Gefährlichkeit.

Wer auf dieses Gefahrenpotential aufmerksam macht, ist ein “Rechtspopulist” für den es ein ganzes Repertoire an schwammigen und äußert dehnbaren Begriffen, wie “intolerant”, “Rassist”, Fremdenhasser”, “islamophob” usw. gibt, das in inflationärer Weise auf jeden angewandt werden kann, der sich nicht vollumfänglich und uneingeschränkt in politisch korrekter Weise äußert. Dazu reicht bereits die Aussage, “dass der Islam nichts zu unserer Kultur beiträgt”.

Und das passt dann auf jeden, der sich ein selbständiges kritisches Denken bewahrt hat, womit ich zum “erfundenen Extremismus” komme. In der Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT vom 28. Oktober 2016 wurde auf Seite 7 darüber berichtet.

Hierzulande gibt es viele sich gelehrt gebende “Wissenschaftler”, die nicht nur in Sachen Gender, sondern auch in anderen Bereichen allerlei unsinnige Theorien erfinden. In diesem Fall sind es ein “Erziehungswissenschaftler” Wilhelm Heitmeyer und ein “Sozialpsychologe” Andreas Zink, die daran beteiligt waren, Begriffe wie “Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” bzw. “Extremismus in der Mitte der Gesellschaft” zu kreieren, die es zu “therapieren” gilt.

“Syndrom” ist ein medizinischer Begriff unter dem verschiedene Symptome eines Krankheitsbildes gebündelt werden. So gibt es z.B. das “LWS-Syndrom” – LWS ist die Abkürzung für Lendenwirbelsäule – in dem die Beschwerden in diesem Bereich zusammengefasst werden.

Es reicht also nicht mehr aus, eine wirklich extremistische Gesinnung zu haben, sondern es werden ganze Bevölkerungsgruppen - von denen man annehmen kann, dass sie über einen gesunden Menschverstand verfügen, weil sie nicht alles bejubeln - unter Generalverdacht gestellt. Der nicht konform Denkende wird so zum “Feind der Menschheit”.

Theoretisches Fundament ist der “Bielefelder Desintegrationsansatz. Nach dieser mehr als einfältigen und einseitigen Sichtweise, ist die “Abwertung” anderer stets auf den faktischen oder gefühlten Verlust materieller Sicherheit, sozialer Anerkennung und persönlicher Akzeptanz zurückzuführen.

Und das trifft dann auf diejenigen zu, die Masseneinwanderung ablehnen, die Islamisierung skeptisch sehen oder AfD wählen. Diesen werden rationale Gründe abgesprochen und Minderwertigkeitskomplexe unterstellt. Wer so zu den “sozial Abgehängten” gehört, wird demnach zum “Menschenfeind” und AfD-Wähler.

Der “Menschenfeind” hat damit nicht nur etwas gegen den Islam, sondern wertet auch Langzeitarbeitslose, Asylsuchende, Wohnungslose, Behinderte, Homosexuelle, Sinti und Romas ab. Er ist zudem ein Rassist, Antisemit, Fremdenfeind und Sexist.

Von diesen Leuten kämen dann auch die Hasskommentare im Internet, gegen die vorzugehen ist.

Soweit die neue Irrlehre.

Wie ist das alles zu bewerten?

Durch den Abfall vom Glauben und den damit verbundenen Wertmaßstäben ist ein Vakuum entstanden, das folgerichtig mit menschengemachten und sich menschenfreundlich gebenden Theorien gefüllt wird, die ihrem Wesen nach aber tatsächlich menschenfeindlich sind, weil sie die Natur des Menschen ignorieren und diesen im Sinne ihrer jeweiligen Ideologie umerziehen und damit “verbessern” wollen. Und eben gerade das ist unmenschlich!

Statt von einem “Extremismus in der Mitte der Gesellschaft” zu schwadronieren, sollte man, bezogen auf die Protagonisten und Anhänger solcher Theorien, zutreffender von einer “Verblödung in der Mitte der Gesellschaft” sprechen, denn die, von den beiden eingangs genannten “Wissenschaftlern” erfundenen Theorien, stoßen in gleichgerichteten linken Kreisen auf große Zustimmung, wobei es an Ehrungen nicht fehlt.

So erhielt Wilhelm Heitmeyer anlässlich seiner Emeritierung 2013 den “Ehrenpreis” des von der nordrhein-westfälischen Landesregierung gestifteten “Innovationspreises”. Zur Verbreitung seiner geistigen Ergüsse kann er auf ein effektives publizistisches Netzwerk zurückgreifen, wodurch seine Lehren durch Multiplikatoren weiterverbreitet werden.

In die Nachfolge von Wilhelm Heitmeyer ist Andreas Zick getreten, der im Frühjahr mit dem “Communicator-Preis” der Deutschen Forschungsgemeinschaft bedacht wurde.

Nun gab es ja schon immer Philosophen die irgendwelche Ideen entwickelt haben, dabei aber immer in Konkurrenz mit anderen Lehren standen. Konkurrierende Lehren vermisst man aber bei linken Philosophien, was auf eine Einseitigkeit im Wissenschaftsbetrieb schließen lässt.

So konnten Heitmeyer und Zick eine Theorie entwickeln, die vergleichbar mit dem Gender-Schwachsinn, von linksorientierten Kreisen begierig aufgegriffen wurde, und sicher hat der eine oder andere schon Begriffe wie “Extremismus in der Mitte der Gesellschaft” gehört ohne groß darüber nachzudenken.

Das Fatale an solchen schwammigen, absichtlich nicht eindeutigen Begriffen ist, dass sich damit vom Mainstream abweichende politisch unkorrekte Sichtweisen, mit geschraubten pseudowissenschaftlichen Begriffen dem “Abartigen” zuordnen lassen und anstelle der sachlichen Auseinandersetzung das “therapeutisches Gespräch” tritt, der Andersdenkende also nicht ernst genommen wird.

Dazu passt die zutreffende Kommentierung des Chefredakteurs der JUNGEN FREIHEIT, Dieter Stein, zur Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten:

Die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten ist eine schallende Ohrfeige für das Establishment in den Vereinigten Staaten – aber auch in Europa. Es war ein Plebiszit gegen die saturierte politisch-mediale Klasse in den Metropolen, gegen die arrogante kulturelle Happy Few Hollywoods und New Yorks, gegen die geölt laufenden Netzwerke von Lobbygruppen und Thinktanks.

Die Leute haben die Politische Korrektheit satt, sie haben die ständigen volkspädagogischen Belehrungen und Umerziehungsprogramme satt, sie haben die einseitige Berichterstattung der großen Zeitungen und Fernsehkanäle satt, sie haben die durch die Windkanäle konturenlos und austauschbar gewordenen Technokraten der Apparate satt.

Eine Sichtweise, die auch von der Züricher Weltwoche geteilt wird.

Eigentlich zeigt das Wahlergebnis in den USA, dass es dort eine lebendige Demokratie gibt.

In Deutschland und Europa wird das dazu führen, dass die “Rechtspopulisten” – auch so ein schwammiger, dehnbarer Begriff - weiter Zulauf erhalten. Allerdings kocht auch ein Donald Trump nur mit Wasser. Auch er unterliegt Sachzwängen, und er wird, wie seine Vorgänger, auch seine Wähler enttäuschen. Also kein Grund zur Panik!


Was ist vom Wort Gottes dazu zu sagen?


Die Verleumder bringen sich selbst in Schande, und niemand hat sie gern um sich.
Sirach 21, Vers 31


Dieser Vers stammt aus den Apokryphen, die nicht zur eigentlichen Heiligen Schrift gehören, aber dennoch nützlich zu lesen sind, wie Martin Luther schrieb.

Ein Verleumder ist, wer über andere oder über einen anderen vorsätzlich oder fahrlässig falsche Behauptungen verbreitet, mit dem Ziel, diesem damit zu schaden. Das Verleumden ist damit der Lüge gleichzusetzen.

Kann man “Wissenschaftler” die fragwürdige Hypothesen, so wie hier aufgezeigt, entwickeln, auch als “Verleumder” und damit als “Lügner” bezeichnen? Die Grenzen sind hier fließend. Im biblischen Sinn ist die Lüge sehr weit gefasst und betrifft jeden, der nicht aus der Wahrheit ist, und das trifft damit von Natur aus auf uns alle zu.

Die “alltägliche Lüge” besteht darin, dass nicht vorsätzlich gröblich gelogen wird, sondern das Dinge “geschönt” und von uns in einem für uns günstigen Licht dargestellt werden.

Eine Steigerungsform ist die einseitige tendenziöse Berichterstattung unter Weglassen von Tatsachen, was zum Pauschalbegriff der “Lügenpresse” führte.

Eine Form der Lüge ist auch die Irrlehre und die haben wir in Gestalt der ideologisch gefärbten Genderlehre und im “erfundenen Extremismus” mit der Andersdenkende verleumdet werden.

Der Verleumder bringt sich spätestens dann in Schande, wenn er durchschaut wird und sich sein Machwerk offenkundig nicht nur als falsch, sondern als sozialschädlich erweist. Dazu kann durch Aufklärung beigetragen werden.

Und dass man Verleumder, vor denen man sich vorsehen muss, nicht gerne um sich hat, ist klar.


Jörgen Bauer

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