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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.03.2017

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Gott für seine grossen Taten an uns zu rühmen und ihn zu loben, das lässt uns innerlich wachsen.

Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat; der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.

Psalm 103,1-3

Glückselig bin ich nur in Gottes Armen,
darum vertrau` ich still auf sein Erbarmen.
Er heilt so gerne mein Gebrechen,
er kennt mich genau und weiss um meine Schwächen.

Frage: Was bewirkt das Lob Gottes?

Vorschlagl: Gott zu loben ist ausserordentlich motivierend. Dies ist uns aber auch von der Bibel geboten. Statt zu klagen und zu kritisieren und uns selbst zu bemitleiden, wollen wir Gott loben. Das ist sehr belebend und stärkend für unsern inneren Menschen und in Gottes Augen ist es ein Wohlgeruch.

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Die Genderlüge

(27.08.2008)




Die unterschiedlichsten evangelikalen Publikationen befassen sich immer wieder mit dem "Gender Mainstream", zuletzt jetzt das Informationsblatt der Lebendigen Gemeinde "Information und Orientierung", herausgegeben von der Ludwig-Hofacker-Vereinigung, Korntal, vom Juli 2008.

Der Diplomsoziologe Konstantin Mascher beschäftigt sich hier neuerlich mit diesem Thema, nachdem er sich zuletzt mit dem auseinandergesetzt hatte, was infolge der Genderideologie in die Welt gesetzt wird und mehr und mehr auch die Gesetzgebung beeinflusst.

Im Gegensatz zu "Sex" (biologisches Geschlecht) bedeutet "Gender" (ausgesprochen "dschender") zunächst soziales Geschlecht, Geschlechterrolle, d.h., wie sich ein Mann, eine Frau z.B. verhält oder kleidet. In der Gender-Perspektive erhält der Begriff "Gender" jedoch eine viel weiter reichende und neue Bedeutung. Ging es zunächst um die Gleichberechtigung, geht es nunmehr um die "Abschaffung" der Geschlechter. "Mainstream" bedeutet dabei soviel, dass diese Genderperspektive alles durchdringen und zu einem alles bestimmenden Maßstab werden soll, an dem sich alles zu orientieren hat.

Dem natürlichen, seelisch gesunden, sich an den tatsächlichen Gegebenheiten orientierten Erkennen, ist völlig klar, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Und das nicht nur in körperlicher Hinsicht, was nur allzu offensichtlich ist, sondern auch in seelischer Hinsicht, wo Männer anders als Frauen konstruiert sind, etwas, was sich ebenso im täglichen Umgang bestätigt.

Bislang war es so, dass diese natürlichen Unterschiede und Anlagen durch die Erziehung gefestigt und gefördert und damit "verstärkt" wurden.

Die Gender-Ideologie zäumt das Pferd nun am Schwanz auf, in dem Letzteres an erste Stelle gesetzt und die biologischen und psychischen Gegebenheiten als zweitrangig angesehen werden. Der Mensch wird demnach nicht als männlich oder weiblich geboren, sondern durch die Erziehung, die Gesellschaft usw. erst dazu gemacht.

Folgt man dieser "Logik", würden z.B. auch Schafe und Löwen nicht als solche geboren. Ein Schaf oder ein Löwe wäre demnach nicht von Natur aus ein Schaf oder ein Löwe, sondern würde erst durch die Umwelt zu einem Schaf oder einem Löwe gemacht.

Ein Lämmlein könnte demnach zur Jagd und zum Fleischfressen abgerichtet werden und ein junger Löwe dazu, dass er auf die Weide geht und Gras frisst. Oder anders: Löwe und Lamm müssen wählen können, ob sie jeweils Löwe und Lamm oder lieber etwas anderes sein wollen.

Dass das aber offenbar nicht so, sondern offensichtlicher Unsinn ist, wird in Bezug auf die natürliche angeborene Prägung als Mann oder Frau als "Unglück" gesehen, wodurch "Diskriminierung", Ungleichbehandlung", "Benachteiligung" und was es sonst noch an derartigen,ideologisch überfrachteten Begriffen und Schlagworten gibt, begünstigt werden.

Hinter dieser Gender-Ideologie steht ein vom Marxismus geförderter politischer Feminismus, der sich, in dem für diese Ideologien typischen Gerechtigkeitswahn, mit der ungleichen Machtverteilung auseinandersetzt, wonach jede Unterscheidung in Geschlechter ein ungleiches Machtverhältnis hervorbringt und zur Unterdrückung führt. Der Ungleichbehandlung wäre ein Ende gesetzt, wenn die Unterscheidung in Geschlechter generell entfällt.

Im Endeffekt muss dann jeder sein Geschlecht selbst bestimmen können. Der bisherigen Ungleichbehandlung muss deshalb auf allen gesellschaftlichen Ebenen eine Ende gesetzt werden. Das bedeutet unter anderem, dass "juristisch" darauf zu achten ist, dass das Geschlecht eines Menschen dessen Leben nicht entscheidend prägen darf. So die Forderung.

Die Gleichheit der Vielfalt oder besser die bewusste "Veruneindeutigung" ist öfters Bestandteil von schulischem Lehrmaterial, wo Schüler mit der "Tatsache" konfrontiert werden, dass Menschen hetero- sexuell, schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell sind und dazu ermutigt werden, sich einer dieser Lebensweisen zuzuordnen. Keine dieser Lebensweisen darf als Abweichung dargestellt werden.

Im Rahmen einer Antidiskriminierungsgesetzgebung sollen derartige Ideologien europaweit die Rechtsordnung durchdringen.

Was zunächst im Sinne der Gleichberechtigung gute Ansätze hatte, droht nunmehr zu einer menschenfeindlichen und satanisch inspirierten Ideologie zu verkommen. Der Christ nimmt hier den Einfluss der Finsternis, des Widergöttlichen und der Lüge wahr. Ein Europa, dass auf einem solch sumpfigen Grund aufbaut, kann deshalb keine Zukunft haben.

Man hat dabei den Eindruck, dass die Ideologien mit fortschreitender Zeit immer einfältiger und primitiver werden. Keine Frage ist auch, dass, wer einen klaren Blick behalten hat und sich deshalb absonderlichen Ideen entgegenstellt, als bekämpfenswert gilt, wobei derzeit der Begriff "Fundamentalist" gebräuchlich ist. Auch das war noch nie anders.

So wurden die Gegner des Kommunismus und Faschismus ebenfalls mit pseudowissenschaftlichen "Argumenten" aus dem Repertoire des "wissenschaftlichen Sozialismus" und der "Rassenlehre" niedergemacht. Leider sind zu viele Menschen sehr unkritisch und leicht zu überzeugen. Alles was im Gewande der "Wissenschaft" daher kommt, einer gewissen oberflächlichen Scheinlogik nicht entbeht und als neu und fortschrittlich angepriesen wird, findet seine Anhänger. Wer kritisch die Folgen bedenkt und die Dinge, insbesondere im Lichte Gottes, zu Ende denkt, stellt fest, dass sich die Genderideologie nur zersetzend und damit zerstörerisch auswirken kann.

Einfach deshalb weil Männer und Frauen, mit ihren unterschiedlichen Veranlagungen, auf unterschiedliche Lebensbereiche und damit gegenseitige Ergänzung ausgerichtet sind und erst zusammen den vollen Menschen ergeben, der als Mann und Frau geschaffen ist. Von daher sind auch Abweichungen wie schwul, lesbisch, bi- und transsexuell, ganz eindeutig Fehlentwicklungen, die der Korrektur bedürfen und keine "gleichberechtigten" Ausdrucksformen menschlicher Sexualität,wie man uns das ständig weiszumachen versucht.

Denkt man an die vielen sozialen Ungerechtigkeiten, wie sie sich augenfällig in der immer breiter klaffenden Schere zwischen Arm und Reich zeigen, gäbe es für die selbsternannten "Kämpfer für Gerechtigkeit, gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung" sicher genügend Aufgabenfelder. Aber das wäre anstrengend und anspruchsvoll. Da bietet es sich an, gefördert mit öffentlichen Mitteln und durch Politiker, die dazu überhaupt kein Mandat haben*, wirklichkeitsfremde Ideen voranzubringen, um dadurch zu zeigen, dass man etwas für die "Gerechtigkeit" tut und damit sein Geld wert ist. Solches wäre als alibimäßiges Tun hinnehmbar, wenn nicht zu befürchten wäre, dass daraus erheblicher und möglicherweise irreversibler Schaden für die Gesellschaft erwächst. Es empfiehlt sich, die Webseiten des Genderkompetenzzentrums anzusehen und die dort gemachten Aussagen, im Hinblick auf die Folgen, kritisch zu hinterfragen.

Christen müssen hier deshalb wachsam bleiben, und ich denke dass die Zeit der sanften Töne gegenüber solcherart selbstzerstörerischen Ideen vorbei sein muss. Langsam gilt es Tacheles zu reden, solange noch die Möglichkeit dazu besteht.

Jörgen Bauer

*Hier ist zu sehen, dass bestimmte Leute ihre Macht dazu missbrauchen der Bevölkerung, nach Gutsherrnart, ihre Vorstellungen unterzujubeln ohne zu fragen, ob hierfür überhaupt ein Bedarf vorhanden ist und die Menschen vielleicht etwas ganz anderes wollen. Es verwundert, dass solches unwidersprochen akzeptiert wird, was daran liegen könnte, dass hier, unbemerkt von der Bevölkerung, weitreichende Weichenstellungen vorgenommen werden. Das sieht nach einem Weg in eine Meinungs- und Gesinnungsdiktatur aus.


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