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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.03.2017

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Gott für seine grossen Taten an uns zu rühmen und ihn zu loben, das lässt uns innerlich wachsen.

Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat; der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.

Psalm 103,1-3

Glückselig bin ich nur in Gottes Armen,
darum vertrau` ich still auf sein Erbarmen.
Er heilt so gerne mein Gebrechen,
er kennt mich genau und weiss um meine Schwächen.

Frage: Was bewirkt das Lob Gottes?

Vorschlagl: Gott zu loben ist ausserordentlich motivierend. Dies ist uns aber auch von der Bibel geboten. Statt zu klagen und zu kritisieren und uns selbst zu bemitleiden, wollen wir Gott loben. Das ist sehr belebend und stärkend für unsern inneren Menschen und in Gottes Augen ist es ein Wohlgeruch.

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Elter - Was ist das?

(25.06.2010)


Ist es eine Diskriminierung die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ zu verwenden? Diese Frage scheint merkwürdig. Es ist doch völlig klar, dass jeder Mensch einen Vater und eine Mutter hat. Was sollte daran „diskriminierend“ sein?

Darauf, dass diese beiden, seit Menschengedenken gebräuchlichen Begriffe „diskriminierend“ sein könnten, kam man jetzt, aufgrund einer EU-Vorgabe, in der Schweiz.

In einem für amtliche Publikationen verbindlichen Leitfaden heißt es, dass im Einzelfall geprüft werden sollte, anstelle der Begriffe Vater und Mutter, die Begriffe „Elternteil“ oder „das Elter“, in Form von Elter 1 und Elter 2, zu verwenden, wenn bisher gängige Begriffe als nicht geschlechterneutral wahrgenommen werden.

Damit folgen die politisch Verantwortlichen in der Schweiz den Vorschlägen in der Beschlussvorlage 12267 im Ausschuss für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen, wie den des Mutterbegriffs, in den Nationen kämpfen soll, um GenderGleichheit herzustellen.

Die Gender-Ideologie, die unmerklich immer mehr Einfluss auf die Gesetzgebung nimmt, leugnet die natürlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen und behauptet, dass die Unterschiede der Geschlechter nicht biologisch und psychisch, sondern ausschließlich „gesellschaftlich“ bedingt seien. Angeblich werden die Kinder jeweils zu Jungen und Mädchen erzogen. Deshalb müsse jeder sein Geschlecht selbst wählen können.

Eine Diskriminierung wird darin gesehen, dass Frauen in den Medien in einer „verengten Rolle als Ehefrau und Mutter“ dargestellt würden, weshalb der Europarat gegen die Verwendung des Mutterbegriffs, als „sexistisches Stereotyp“, kämpft.

Dabei soll den Medien eine wichtige Rolle zufallen, in dem sie „sexistische Stereotype“ abschafft und sich stattdessen einer Sprache bedient, welche der Gender-Ideologie entspricht. Gedacht ist hier an Ausbildungsprogramme für Medienschaffende und Expertenstellen für die Beratung der Medien.

Durch den Begriff „Elter“ sollen herkömmliche Strukturen verwischt werden. Dieser verbale Kunstgriff soll die „Elternschaft für homosexuelle Paare“ erleichtern. Wenn Kinder, rein sprachlich, künftig keinen Vater und keine Mutter mehr haben, sondern nur noch „Elter“, lässt sich vieles genderkonform formulieren und für „Elter“ im Einzelfall die beliebigsten männlichen oder weilichen Namen einsetzen.

Wenn man männliche und weibliche Vornamen, sofern diese ausschließlich auf Jungen und Mädchen bezogen sind, nicht gleich abschafft. Entsprechen diese doch ebenfalls einer „sexistischen Stereotype“ und sind damit „diskriminierend“. Ein „Karl Müller“ könnte künftig dann eine im herkömmlichen Sinne männliche, als auch weibliche Person sein.

Und das Elter kann dann „ein Kinder“ haben.

Die sprachliche Entgleisung „Elter“ ist nur die Steigerung vorangegangener sprachlicher Kuriositäten, wie die gebräuchlichen unsinnigen Wortverdoppelungen, wie Bürgerinnen und Bürger, Autofahrer und Autorfahrerinnen usw. Den Vogel schoss man jetzt in Bern ab, wo der Begriff „Fußgängerüberweg“ abgeschafft wurde, weil er angeblich die Frauen diskriminiere.

Auf dieser Linien liegen auch die Namensgebungen von Hochs und Tiefs im Wettergeschehen, bei denen lange Zeit für Hochs männliche und für Tiefs weibliche Vornamen verwendet wurden. Das war zwar übersichtlicher, dafür aber sexistisch und diskriminierend, wes- halb jetzt abwechselt männliche und weibliche Vornamen verwendet werden. Wenn man doch wenigstens das ABC aufgeteilt hätte: Vornamen von A – M für Hochs und N – Z für Tiefs. Aber so? Rätselraten!

Auch das eheliche Namensrecht trägt mehr zur Verwirrung als zur Klarheit bei. Es ist nicht mehr erkennbar, wer nun tatsächlich verheiratet ist oder nur so tut, was in einer Zeit der Lebensabschnittspartnerschaften und Patchworkfamilien ohnehin keine Rolle mehr spielt, weshalb die Unklarheit gewollt sein dürfte.

Die semantisch unsinnigen Wortverdoppelungen lassen allerdings erkennen, dass es – im Widerspruch zur Gender-Ideologie - Männer und Frauen tatsächlich doch noch zu geben scheint weshalb auch der Kampf für die „benachteiligten Frauen“ weiterhin notwendig ist.

Man erkennt, dass der ganze Gender-Schwachsinn, zwangsläufig in sich widersprüchlich sein muss, weil sich die Realität niemals im Sinne einer Ideologie verändern lässt.

SPIEGEL-TV berichtete über eine „Anti-Diskriminierungs-Schlacht“ gegen ein PIXI- Schulbuch mit dem Titel „Politik und Demokratie“, in Hamburg, das bei Hamburger Links-Politikern (LINKE und GAL) heftige Proteste auslöste, weil es angeblich vor Diskriminierung, Sexismus und Rassismus strotze.

Beanstandet wurde, dass eine Familie abgebildet wird, wo zwei Kinder, zusammen mit ihrer Mutter, dem Vater gegenüber sitzen. Angeblich wird hier eine „überholte traditionelle Situation“ vermittelt.

„Vielleicht wäre es besser gewesen, anstelle des ‚traditionellen Familienbildes’ ein lesbisches Paar mit vier Kindern und drei biologischen Vätern abzubilden?“, so der spöttische Kommentar von SPIEGEL-TV.

Beanstandet wurde das Fehlen von Figuren mit anderer Hautfarbe und mit ausländischen Namen. Zudem würden männliche Begriffe wie „Schulleiter“ und „Bewohner“ verwendet, wo es doch auch „Schulleiterinnen“ und „Bewohnerinnen“ gäbe.

„Sogar die Wahl des Klassensprechers belege einen Fall skandalöser rassistischer Ausgrenzung, weil sich unter den Kandidaten, namens Nadine, Max und Bruno, keine ausländischen Namen befänden“ (tatsächlich wäre Nadine aber ein „ausländischer Name“ gewesen).

Der in Ungnade gefallene Autor gelobte Besserung und versprach einen Abgeordneten der Bürgerschaft mit schwarzer Hautfarbe zu zeichnen und einem Jungen Zöpfe zu verpassen, um so dem Eindruck von Rassismus und Sexismus entgegenzuwirken.

Das Fazit von SPIEGEL-TV war, „dass angesichts der politischen Brisanz“ eigentlich nur noch eines bleibe: Ein PIXI- Untersuchungsausschuss. (Was den zuständigen Gremien möglicherweise sogar zuzutrauen wäre.)

Ich finde allerdings, dass dies nicht mehr zum Lachen ist, denn das, was hier abgeht ist völlig indiskutabel.

Es zeigt sich neuerlich, das EU Gremien, im Verbund mit linken Ideologen, und medialen Meinungsmachern, die Lebenswirklichkeit verändern und bestimmen wollen, wie wir die Dinge zu sehen haben und was damit politisch korrekt ist. Ebenso wird bestimmt, was „falsche Sichtweisen“ sind, die in der Öffentlichkeit nicht geduldet werden dürfen.

Interessant ist, dass die Verfechter, insbesondere auch die Verfechterrinnen (sog. „Emanzen“) des Gender, zu einem großen Teil eine unglückliche Kindheit hinter sich haben, keine Liebe erfuhren, für familiäre Bindungen wesentliche Fähigkeiten nicht entwickeln konnten und ihr Erleben nunmehr in der Gender-Ideologie verarbeiten.

Dadurch wird manches erklärbar.

Leider wissen die meisten Bürger überhaupt nicht, was Gender bedeutet und so passt man sich auch diesmal wieder an, wo eigentlich entschiedener Widerstand erforderlich wäre.

Denn es muss damit gerechnet werden, dass diese Ideologie noch weitere Blüten treibt, die dann nicht mehr lachhaft und kurios sind, sondern am Ende darauf hinauslaufen, diejenigen zu benachteiligen und zu sanktionieren, die sich in ihrem Reden und Handeln als „unkorrekt“ und damit als „politisch unzuverlässig“ erweisen, was sie beispielsweise für bestimmte Laufbahnen „ungeeignet“ machen könnte.

Dass man wegen angeblich „falsche Sichtweisen“ in schwerste Bedrängnis kommen kann, zeigt der Fall Eva Herman, die wegen ihrer durchaus zutreffenden Aussagen und Veröffentlichungen, auf das Bösartigste verleumdet, verhöhnt, und, was besonders „beliebt“ ist, durch vorsätzlich verfälschte Aussagen als „Nazianhängerin“ hingestellt und schließlich „abserviert“ wurde.

Wer gegen den Zeitgeist rebelliert, fordert den Fürsten dieser Welt heraus und bekommt das Toben der finsteren Mächte zu spüren. Damit müssen Christen rechnen, wenn sie sich am Wort Gottes und damit an einem realistischen biblischen Welt- und Menschenbild orientieren und damit den Gender-Wahnsinn durchschauen.

Was können wir als Christen tun?

Als Christen wissen wir, dass Christus der Sieger ist, weshalb uns die Pforten der Hölle, mögen sie sich noch so wild und drohend gebärden, nicht überwinden können. Von daher können wir Mitleid mit den Gender-Protagonisten haben und diese der Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes anbefehlen und darum bitten, dass den verirrten Seelen Erleuchtung zuteil wird.

Wir müssen allerdings Widerstand leisten und gegen den Strom schwimmen.Wir müssen uns auch den ideologischen Modetorheiten nicht anpassen und brauchen uns von Bürokraten nicht vorschreiben zu lassen, welche Worte wir zu gebrauchen haben.

So wird es für mich immer nur die Begriffe Vater, Mutter, Mann, Frau, Familie usw. geben. Ich muss auch keine verbalen Albernheiten, wie die semantisch absolut unsinnigen Wortverdoppelungen, mitmachen, da die männliche Grundform immer geschlechtsneutral ist.

Außerdem ist es möglich durch Blogbeiträge, Leserbriefe, klarstellende Mails an Medien aller Art, durch Gespräche mit anderen Menschen, zur Meinungsbildung beizutragen.

Abschließend noch eine biblische Bewertung:

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
2. Thessalonicher, 2, Verse 9 – 12

Auch wenn dem gesunden Menschenverstand klar sein müsste, dass uns üble und selbstzerstörerische Ideologien vermittelt werden, die bislang beispiellos und völlig neu sind, werden dem viele auf den Leim gehen, weil Ideologien Lüge und Wahrheit geschickt vermengen. Dadurch hört sich vieles scheinbar „logisch“ und „überzeugend“ an.

Umso mehr sind wir als Christen gefordert unserer Salz- und Lichtfunktion nachzukommen, die Lüge beim Namen zu nennen und Lügengespinste aufzudecken, damit Menschen nicht in die Irre geführt werden und im Abgrund landen.

Gott gebe uns dazu Mut und Entschlossenheit.


Jörgen Bauer



Quellenhinweis:

Bei diesem Beitrag habe ich Information verwendet, die
im Newsletter des Christlichen Informationszentrum MEDRUM
veröffentlich wurden.
Es sind die Berichte über den „Schweizer Leitfaden“,
die EU-Vorgaben und Ereignisse um PIXI.


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