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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.03.2017

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Treu bis zum Ende ein Überwinderleben führen!

Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefäße zerschlägt

Off. 2,26-27

Guter Gott, helf Deinen Kindern,
mache uns zu Überwindern,
helf uns ganz auf Dich zu sehen,
treu den schmalen Weg zu gehen!

Frage: Sind wir Überwinder und werden auch unseren angewiesenen Dienst für Gott treu bis zum Ende ausrichten?

Tipp: In Off. 12,5 finden wir deckungsgleiche Angaben zum heutigen Vers: „Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen (Bezeichnung für Überwinder), der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.“ Dort wird von der Entrückung der Überwinder gesprochen. Etwas weiter (Vers 17) lesen wir von der Verfolgung der „übrigen“ Christen. Lasst uns Jesu Wort in Matth. 25 mit den klugen und törichten Jungfrauen hierzu eine Warnung sein! Nur wer brennend im Geist, gegen Versuchungen ankämpfend und treu im Dienst erfunden wird, wird die Verheißungen empfangen! Wer töricht ist und lau, wird durch Läuterungen (wörtlich: „geglüht durchs Feuer“; Off. 3,18) gehen müssen oder gar als Märtyrer (Off. 20,4) doch noch seine Liebe zu Jesus beweisen müssen (Joh. 15,13)! Lasst uns nicht so töricht sein, sondern HEUTE noch GANZE Sache mit Jesus Christus machen!

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Überheblichkeit

(02.12.2008)



Die meisten werden es mitbekommen haben, das „urgewaltige“ rauschende Fest, Mitte November 2008, anlässlich der Eröffnung der „Palm Jumeirah“, der zu dem Scheichtum Dubai gehörenden ersten künstlichen Insel im Persischen Golf, zu der die Reichen und Schönen dieser Welt, insgesamt 2000 an der Zahl, eingeladen waren.

Die künstliche Insel hat, aus der Luft betrachtet, die Form eine Palme. Sie besteht gewissermaßen aus einem Stamm von 5 km Länge mit insgesamt 17 Palmenwedeln die, beidseitig zusammen etwas genau so lang sind. Umgeben ist das Ganze von einem kreisförmigen Wellenbrecher von 12 km Länge.

Die Insel ist bebaut mit 40 Luxushotels, wobei die teuerste Bleibe pro Nacht 25.000 Euro kostet. Geplant sind zudem 2000 Villen, von denen die meisten fertig gestellt sein dürften. Auch sonst ist alles vom Feinsten, angefangen von den Verkehrsverbindungen bis hin zum Jachthafen und der Infrastruktur. Die Sandstrände ergeben insgesamt eine Länge von 120 km. Die Anlage soll vor allem Touristen anziehen, von denen man sich bis zum Jahre 2010 15 Millionen erhofft.

Obwohl die Grundstücke auf dem künstlich aufgeschütteten Eiland nicht billig sein dürften, standen die potentiellen Käufer Schlange. Man muss neidlos eingestehen, dass es sich hier um ein grandioses technisches Wunder- und Meisterwerk handelt. Entsprechend dann auch das Feuerwerk, welches das größte Feuerwerk aller Zeiten gewesen sein soll und an die 25 Millionen Euro kostete, allerdings nach nur 15 Minuten schon zu Ende war.

Was soll man zu solchen Superlativen sagen?

Ich will dass nicht kleinlich sehen, in dem ich mich darüber aufhalte, dass hier möglicherweise Geld verschwendet wurde, das man besser zur Linderung der Not in der Welt verwendet hätte oder dass hier Armeen von Arbeitssklaven tätig waren, denen dieser Reichtum vorenthalten wird und was so mehr in diese Richtung geht. Ich sehe es zunächst einmal positiv, wenn Menschen, Sinn für Schönes und Großartiges haben, und wenn sie solche Anstrengungen unternehmen, ist das allemal besser als Kriege zu führen oder die Phantasie zum Ersinnen neuer Bosheiten zu missbrauchen.

Ich denke auch nicht, dass Gott etwas gegen Reichtum hat. Das kann er eigentlich gar nicht, da ER selbst, als Eigentümer des gesamten Kosmos, einschließlich seiner unsichtbaren herrlichen Welt, unendlich reich ist. Was uns von Gott unterscheidet ist, dass ER, im Gegensatz zu uns, äußert freigiebig ist und gerne und reichlich gibt.

Ich musste hier deshalb an die Geschichte vom armen Lazarus und dem Reichen denken, der alle Tag fröhlich und in Freuden lebte und sich einen Dreck um Lazarus scherte. Der Reiche tat an sich nichts Böses. Er war nur immer gut drauf und genoss sein Leben. Und was soll daran schlecht gewesen sein sein?

Vielleicht war es das „Nur“. „Nur“ an sich und das eigene Wohlergehen gedacht und sonst war nichts! „Nur“ sein Leben zu genießen und „nur“ immer gut drauf zu sein, war wohl zu wenig, und so fand er sich am Ende in der Hölle, getrennt von Gott und seinen Mitmenschen, wieder.

Und hier sind wir alle angesprochen, zum Nachdenken zu Umkehr und Buße aufgerufen. Wo setzen wir die Schwerpunkte? Denken wir nur an uns, sind wir uns selbst am allerwichtigsten, oder interessieren uns auch andere? Interessiert es uns, was mit den Menschen um uns herum geschieht?

Und hier unterscheiden wir uns nur graduell von den Superreichen, die für würdig befunden wurden, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen und die das nötige Kleingeld haben um sich auf der Palmeninsel niederzulassen. Denn wenn wir uns auf unserem kleinen und bescheidenen Niveau als das Allerwichtigste wahrnehmen unterscheiden wir uns überhaupt nicht von den Superreichen.

Es muss allerdings gesagt werden, dass ständig versucht wird, uns zu eben dieser Sichtweise zu verführen. Immer wieder wird uns gesagt, dass wir uns selbst im Mittelpunkt sehen sollen. Zwar nicht direkt, aber doch so, dass es „klug und vernünftig“ und das „Natürlichste“ und „Normalste“ von der Welt ist, immer zuallererst an sich zu denken und sei es nur an die eigene Gesundheit, die einem über alles geht und die jedes Opfer wert ist.

Natürlich ist es nicht ausgeschlossen in diesem System auch an andere zu denken, aber dann nur in der Art, wie der andere nützlich sein oder zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens beitragen kann. Erfüllt er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht, muss man sich „selbstverständlich von ihm trennen und anderweitig orientieren“. Schließlich lebt man ja nur einmal!

Auf diese Weise entsteht dann ein rauhes Klima sozialer Kälte, das allenthalben beklagt wird und die Menschen reihenweise zur Lebensberatern und Psychotherapeuten treibt.

Das Wort Gottes lehrt uns hier etwas ganz anderes. Nämlich dass wir gerade so nicht sein sollen, sondern zuerst nach Gott fragen sollen. Das heißt auch nach seinem Willen zu fragen. Wir haben dazu das Wort Gottes, auf das im Übrigen auch der Reiche in der Hölle verwiesen wurde.

Das Wort Gottes ist eine wunderbare Gebrauchsanleitung für unser Leben, bei der wir überhaupt nicht zu kurz kommen, sondern alle Dinge erst den Stellenwert bekommen, der ihnen tatsächlich zusteht.

Am Besten ist eigentlich für mich gesorgt, wenn ich mich gerade nicht als das Allerwichtigste ansehe. Das ist eine interessante und wohltuende Erfahrung, die man macht, wenn man sich ernsthaft auf Gott und sein Wort einlässt.

Wir müssen die Welt nicht verbessern und alles Leid der Welt beseitigen. Das hat selbst Jesus nicht getan. Aber es ist schon viel gewonnen, wenn man sich jeden Tag von Neuem auch auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen einstellt.

Dabei bestätigen sich dann Spruchweisheiten wie die: „Willst Du glücklich sein auf Erden, trage bei zu andrer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück“. Im Neuen Testament heißt es hierzu „Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat“, und diese Gaben bestehen nicht nur in Geld und sonstigen materiellen Dingen.

Patentrezepte, was zu tun oder zu lassen ist, sollen hier nicht gegeben werden.Ich denke, dass im Grunde jeder genau weiß, was er zu tun hat.

Ich weiß nicht ob es Symbolcharakter hat, dass alle die Prachtbauten auf der künstlichen Insel „Palm Jumeirah“ auf jeder Mengen reinem Sand gebaut sind, wo man letztlich nicht weiß wie lange das alles stabil bleibt. Auch deshalb sollte man überlegen, auf welchen Grund man sein Leben baut.


Jörgen Bauer

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