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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.03.2017

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Zukunftsängste sollen wir unserem fürsorgenden himmlischen Vater bringen!

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,2

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt das Herz, sei`s spät, sei`s früh.

Frage: Haben Sie sorgenvolle Zukunftsängste?

Tipp: Stellt sich vielleicht auch bei Ihnen aktuell die bange Frage, wie es, angesichts gewisser Nöte und Sorgen, weitergehen soll? Letztlich stellt sich hier aber eine ganz andere, viel wichtigere Frage: Sind wir Gotteskinder und „Freunde Gottes“? Wenn ja, wird ER die Situation am Ende wohl hinausführen! In unserem heutigen Liedvers geht es so wunderbar weiter: „Du weißt den Weg ja doch, Du weißt die Zeit, dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.“ Lasst uns unserem Gott vertrauen und wahrhaftig „Gläubige“ sein!

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Religionsfreiheit

(06.12.2008)



In Artikel 4 des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik Deutschland ist folgendes, für alle staatlichen Stellen, verbindlich festgelegt: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Auf diesen Artikel gründet sich die bei uns garantierte Religionsfreiheit, die selbstverständlich keine Einbahnstraße sein kann, sondern für alle weltanschaulichen Bekenntnisse gilt und seien sie noch so "merkwürdig".

Etwas anderes könnte nur gelten, wenn Religion zum Vorwand genommen würde, andere zu bedrängen oder versucht würde, die freiheitlich- demokratische Grundordnung zu unterlaufen.

Wenn man in die Geschichte zurück- oder auch in die Praxis mancher Länder blickt und wahrnimmt, wie brutal Menschen wegen ihres Bekenntnisses oder ihrer Weltanschauung verfolgt und gemordet wurden und werden, kann das, was in Artikel 4 GG bestimmt ist, nur als Fortschritt und als vorbildlich bezeichnet werden.

Wie ist dieser Artikel nun aus der Sicht von Gläubigen zu sehen, die davon überzeugt sind, dass ihre jeweilige Religion bzw. ihr Glauben der einzig Wahre ist, weshalb missioniert werden muss, um auch andere Menschen von der Richtigkeit des eigenen Glaubens zu überzeugen, weil diese „nur so wirklich glücklich werden können“?

Derartiger Missionseifer ist sowohl im Christentum wie auch im Islam vorhanden, weshalb ich versuchen will die Unterschiede näher zu beleuchten.

Im Islam gilt, dass erst dann alles gut wird, wenn sich alle Welt zum Islam bekehrt. Diese Bekehrung soll durch den "Heiligen Krieg" vorangetrieben werden, der nicht unbedingt mit Waffen und Gewalt, sondern auch auf subtilere Weise geführt werden kann.

Nach dem Missionsbefehl des auferstanden Jesus Christus, soll das Evangelium aller Welt gepredigt und alle Völker zu Jüngern gemacht werden.

Dadurch kommt es zu einer „Konkurrenzsituation“ zwischen Christentum und Islam, die beide das gleiche Ziel, nur unter anderem Vorzeichen, verfolgen.

Der für Christen richtige Weg wird uns hierzu im Neuen Testament aufgezeigt. Insbesondere zeigt die Apostelgeschichte bis heute nach wie vor den Königsweg auf, wenn es um richtiges und gutes Missionieren geht.

So hat Jesus selbst ausschließlich auf Freiwilligkeit gesetzt. Er sprach mit den Menschen und überließ ihnen die Entscheidung. Dort wo man ihn nicht haben wollte, drängte er sich nicht auf, sondern zog sich zurück.

Bei der Aussendung der 72 Jünger schärfte Jesus diesen ebenfalls ein, nur an den Orten zu bleiben, wo sie erwünscht sind. Werden sie abgelehnt sollen sie gehen und sogar den Staub von ihren Füßen schütteln, also von solchen Orten überhaupt nichts mitnehmen. Allerdings sagt Jesus auch hier, dass die Ablehnung Folgen für die Ablehner haben wird.

Die Apostel verhalten sich später nicht anders. Was uns hier gezeigt wird, sollte auch für uns gelten, wenn wir über den Glauben sprechen und für diesen werben. Es ist Gott der Türen, auch Herzenstüren und Möglichkeiten auftun muss. Wir können nur dort wirken, wo Gott bereits die Wege für uns geebnet hat. Die Chancen wahrzunehmen, die sich daraus ergeben, ist dann allerdings unser Part.

Auch hier unterscheidet sich christliche Mission fundamental von der islamischen, auch wenn die Christen, parallel zum Islam, davon überzeugt sind, dass erst dann alles gut sein wird, wenn Christus über die Welt herrscht.

Der Unterschied zum Islam besteht darin, dass die Christen das Anbrechen des Gottesreiches, das mit der Wiederkunft Christi beginnt und die Neuschöpfung der Welt Gott überlassen, während der Islam meint die heile Welt durch eigene Anstrengungen und Kampf bewirken zu müssen.

Hier muss leider gesagt werden, dass dies in der Praxis oftmals ganz anders aussah. Das Christentum unterschied sich, in der Wahl seiner Mittel, an sich überhaupt nicht vom Islam. So wurde auch im Christentum zum Teil recht gewaltsam "missioniert" und ebenso wurden auch hier, von Fall zu Fall, "feinere Methoden" angewendet.

Das ist ein Grund demütig und bescheiden zu bleiben und Buße zu tun.

Beiden Religionen ist allerdings ein Absolutheitsanspruch zueigen und im Endergebnis nehmen in beiden Religionen die jeweils Ungläubigen ein schlimmes Ende. Und hier müssen Christen aufpassen, dass sie die Sache tatsächlich Gott überlassen und allen Versuchungen, Druck auszuüben, widerstehen.

Die Schlussfolgerung daraus kann allerdings nicht die sein, dass die Religion letztlich die Ursache aller Gewalt ist und erst dann Frieden herrscht, wenn alle Religion abgeschafft ist.

Denn das kann wieder dazu führen, dass Gewalt gegen Gläubige ausgeübt wird wobei sich der Atheismus selbst wie eine Religion aufführt und damit das tut, was er bei der Religion verurteilt. Dafür gibt es in der Geschichte genügend Beispiele. (Im übrigen gibt es genügend andere Anlässe, derentwegen man sich in die Haare kommen kann, in deren Folge es zu massiven Familien- und Nachbarschaftsstreitigkeiten bis zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen kann - Beispiele dafür gibt es die Fülle.)

Man erkennt hier lediglich, dass die menschliche Natur die Quelle aller Gewalt ist, ein Punkt, an dem gerade die Lehre des Christentums ansetzt, wonach der Mensch ein Sünder ist und letztlich nur Gott das Heil schaffen kann.

Wie dem auch sei: Der Einzelne kommt um eine Entscheidung nicht herum, wobei jede Entscheidung akzeptiert werden muss. Nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Die Christen haben hier den Vorteil, dass sie selbst die Welt nicht verbessern müssen, sondern die Dinge letztlich Gott überlassen können.


Bislang gibt es in Deutschland 206 Moscheen und 2600 Gebets- und Versammlungshäuser. 180 sind gegenwärtig in Bau, was für die Lebendigkeit des Glaubens der türkischen Mitbürger spricht und auch ein Zeugnis für die bei uns praktizierte Religionsfreiheit ist.

Merkwürdig berührt in diesem Zusammenhang eine Veröffentlichung des in Nordrhein-Westfalen angesiedelten Koordinationsrates der türkischen Vereine, der besonders aktiv ist, wenn es um den Bau neuer Moscheen geht. Hier heißt es:


"Vergessen Sie nicht: Als Deutschland in Schutt und Asche lag, kamen die Ausländer und bauten das Land wieder auf. Die Ausländer haben den Deutschen den Wohlstand gebracht. Ohne Ausländer ständen die Deutschen noch heute auf ihren Trümmern. Darum folgende logische Folgerung: Wer das Land aufgebaut hat, dem gehört es auch.

Ausländer sind Inländer. Wir wollen hier wählen, hier arbeiten, hier mitbestimmen. Darum: Der nächste Bundeskanzler mit seinen Ministern müssen Türken sein!!! Die Kreuze müssen verschwinden. Der Islam ist die stärkste Kraft. Der Islam wird siegen."


(Quelle: Pro Conscientia – Infobrief Nr. 18, 09.11.2008)


Jeder, der die deutsche Nachkriegsgeschichte einigermaßen kennt, weiß, dass dies nicht stimmt. Davon, dass hier vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), der sich noch mehr Moscheen wünscht, Widerspruch gekommen wäre, ist nichts bekannt geworden.

Die Verlautbarung des Koordinationsrates lässt allerdings erkennen, dass man hier noch Probleme mit Artikel 4 des Grundgesetzes hat. Was uns als Christen aber nicht davon abhalten sollte, weiterhin unbeirrt dem Vorbild unseres Herrn zu folgen, weil dies der einzig wirklich zum Ziel führende Weg ist, eingedenk des Wortes aus Sacharja 4,6: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth".


Jörgen Bauer


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