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Christliche Impulse
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Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.03.2017

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Zukunftsängste sollen wir unserem fürsorgenden himmlischen Vater bringen!

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,2

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt das Herz, sei`s spät, sei`s früh.

Frage: Haben Sie sorgenvolle Zukunftsängste?

Tipp: Stellt sich vielleicht auch bei Ihnen aktuell die bange Frage, wie es, angesichts gewisser Nöte und Sorgen, weitergehen soll? Letztlich stellt sich hier aber eine ganz andere, viel wichtigere Frage: Sind wir Gotteskinder und „Freunde Gottes“? Wenn ja, wird ER die Situation am Ende wohl hinausführen! In unserem heutigen Liedvers geht es so wunderbar weiter: „Du weißt den Weg ja doch, Du weißt die Zeit, dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.“ Lasst uns unserem Gott vertrauen und wahrhaftig „Gläubige“ sein!

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Soldatin als Frauenberuf?

(04.03.2014)


In der JUNGEN FREIHEIT, einer zu Unrecht als “rechtsradikal” bezeichneten Wochenzeitung – die tatsächlich sehr informativ ist – erschienen in der Ausgabe Nr. 7/14, vom 7. Februar 2014, verschiedene Berichte über die Bundeswehr, wobei auch das Thema “Frauen in der Bundeswehr”, angesprochen wurde.

Bereits aus den Fernsehnachrichten weiß man, dass Frauen in der Bundeswehr bei den Soldaten zwiespältige Gefühle auslösen. Die JUNGE FREIHEIT berichtet über eine wissenschaftliche Studie, wonach rund 56 % der Soldaten der Ansicht sind, dass sich der Zustand der Bundeswehr, durch Frauen in der Truppe, zum Schlechteren verändere. 36 % glauben, dass die Bundeswehr durch Frauen an Kampfkraft verliere. Als Argument werde genannt, dass Frauen für das harte Leben im Feld ungeeignet sind.

In der Studie geht es auch um sexuelle Übergriffe, mit der sich die Studie eingehend beschäftigt. 55 % der Befragten gaben zu Protokoll, dass sie bereits eine Form sexueller Belästigung erlebt hätten, davon 48 % in Form von anzüglichen Bemerkungen, 25 % durch das Zeigen pornographischer Darstellungen und 24% durch unerwünschte, sexuell bestimmte Berührungen.

Auch die männlichen Soldaten zeigten sich unzufrieden. So meinte jeder zweite Soldat, dass die Kameradinnen generell zu positiv beurteilt würden. Knapp zwei Drittel gaben an, dass die Karrierechancen für Frauen besser seien als für Männer und jeder dritte Soldat meint, dass Frauen durch die Vorgesetzten generell besser behandelt würden.

Hinsichtlich der Akzeptanz und Zufriedenheit bezüglich der Rolle der Frauen in der Bundeswehr, ist die Zahl der Frauen, die sich wieder für den Militärdienst entscheiden würden, gegenüber der letzten Umfrage von 2005 auf 57,3% zurückgegangen. Dementsprechend stieg die Zahl derjenigen, die ihre Dienstzeit gerne vorzeitig beenden würden von 11,3 auf 23,8%.

Dass es Frauen in der Bundeswehr gibt, hat seine Ursache in dem feministischen “Gleichberechtigungswahn”, der mehr und mehr zum Genderwahn wird, wonach Männer und Frauen unter allen Umständen gleich gemacht werden sollen, ohne dabei auf die naturgegebenen Unterschiede zu achten.

Blickt man an die Geschichte zurück, war das Soldatsein, von Ausnahmen, wie z.B. den sagenhaften Amazonen oder einer Jeanne d’ Arc, abgesehen, immer Männersache. Man liest deshalb nichts von Söldnerinnen, Landsknechtinnen, Fremdenlegionärinnen, Frontkämpferinnen und dergleichen.

Eine Ausnahme gibt es bei der Wehrpflicht in Israel, wo auch Frauen zu einem verkürzten 21monatigen Wehrdienst einberufen werden. Für Männer beträgt der Wehrdienst volle 3 Jahre.

In der Vergangenheit wurden Frauen für Hilfsdienste, wie Luftwaffenhelferinnen und dergleichen rekrutiert. Es gab und gibt Frauen, die in gehobenen und höheren Funktionen im militärischen Dienst stehen, nicht aber in ausgesprochenen Kampftruppen, wo es Mann gegen Mann geht.

Dabei gibt es durchaus schlagkräftige Frauen; in der Regel sind Männer aber körperlich kräftiger und den Belastungen des Soldatenberuf eher gewachsen, weshalb den Männern seit jeher die Aufgabe zukam Frauen und Kinder, Heim und Herd zu schützen und verteidigen.

Deshalb gab es die Wehrpflicht nur für Männer, und ich erinnere mich an die “Feuerwehrabgabe”, die es früher in Baden-Württemberg gab, und die nur von Männern zu zahlen war, weil nur diese für den Feuerwehrdienst infrage kamen. Auf dieser Linie liegt auch, dass bei Unglücksfällen, wie Schiffsuntergängen, Frauen und Kinder zuerst gerettet werden. Bisher war dies jedenfalls so.

Das entspricht auch mehr oder weniger unserem natürlichen Empfinden.

Männer und Frauen, zusammen als Soldatinnen und Soldaten, muss schon aufgrund des Geschlechtsunterschieds zu natürlichen Spannungen führen, was sich nicht nur in sexuellen Belästigungen, sondern auch in erotisch gefärbten Gehabe, wie imponieren wollen, bevorzugen attraktiver Frauen durch Männer usw., auswirkt.

So wird ein männlicher Vorgesetzter geneigt sein, eine Kameradin mit anderen Augen als einen Kameraden wahrzunehmen. Das liegt einfach in der Natur der Sache, wobei es auch zu Eifersüchteleien kommen kann.

Ein anderes Thema ist, inwieweit weibliche Gegner bei Kampfhandlungen “Beißhemmungen” auf der jeweiligen männlichen Gegenseite auslösen, weil die Hemmschwelle “schwachen Frauen” gegenüber höher als Männern gegenüber sein dürfte. Als “dem Frieden förderlich” wird man das spätestens dann nicht mehr empfinden, wenn die Frau beim Schusswechsel die Schnellere war.

Und was ist, wenn Frauen in Gefangenschaft geraten? Es bedarf nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, wie mit diesen umgegangen werden wird. Bei nur “anzüglichen Bemerkungen” wird es da nicht bleiben.

Es gab früher mal den Begriff der “Schicklichkeit”. Danach gab es Dinge die “gehörten” sich nicht. Leider ist der Sinn dafür weitgehend abhanden gekommen. “Schicklichkeit” hat etwas mit Kultur zu tun. Kultur besteht darin, dass man sich “kultiviert” verhält, das heißt, sich freiwillig Regeln, “Zwängen” und Tabus unterwirft, die das Zusammenleben und die Orientierung in der Gesellschaft erleichtern sollen.

Nachdem aber die Neigung besteht, jede Regel als “Unterdrückung”, “Freiheitsberaubung”, "Diskriminierung" usw. zu denunzieren und abzulehnen, kann man mit den Begriffen “Schicklichkeit” und “schicklich” nicht mehr viel anfangen.

Nachdem ich vermutlich nicht mehr “auf der Höhe der Zeit”, sondern “hoffnungslos rückständig” bin, empfinde ich es als “unschicklich”, wenn sich Frauen in ausgesprochenen Männerdomänen betätigen.

So sehe ich nicht nur den Frauenfußball und das Frauenboxen mit gemischten Gefühlen, sondern auch die Frau als Soldat. (Zum Frauenboxen fällt mir bislang nur der flapsige Spruch: “Willst du eine treue Frau, so mache ihr die Augen blau”, ein.)

Dass ich bei der Bundeswehr war, liegt jetzt bald 50 Jahre zurück. Schon damals schlug ich folgende Parole vor: “Wir bitten unsere verehrten Gegner, nur von Montag bis Freitag, zwischen 08:00 und 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr anzugreifen.”

Ob familiengerechte Dienstzeiten und Kindergärten bei der Bundeswehr, wie von der amtierenden Verteidigungsministerin vorgesehen, die Kampfkraft der Truppe stärken werden?


Was können wir aus dem Wort Gottes zum Soldatensein entnehmen?


Zunächst einmal soviel, dass der Soldatenberuf nirgendwo als unchristlich verurteilt wird. Es sind Soldaten, wie der Hauptmann von Kapernaum und der Hauptmann Kornelius, die als Vorbilder für den Glauben herausgestellt werden.

Johannes der Täufer sagt den Soldaten, die ihn fragen, nicht, dass sie ihren Dienst aufgeben, sondern sich mit ihrem Sold zufrieden geben sollen und das viel- und gern zitierte Gebot, “Du sollst nicht töten”, beinhaltet im hebräischen Grundtext, das rechtswidrige Töten, das sich rechtlich nicht rechtfertigen lässt.

Hier ein Beispiel für einen militärischen Einsatz:

Und der Oberst rief zwei Hauptleute zu sich und sprach: Rüstet zweihundert Soldaten, dass sie nach Cäsarea ziehen, und siebzig Reiter und zweihundert Schützen für die dritte Stunde der Nacht; und haltet Tiere bereit, Paulus draufzusetzen und wohlverwahrt zu bringen zum Statthalter Felix.
Apostelgeschichte 23, Verse 23 und 24

Wie man aus der Apostelgeschichte weiß, hat das militärische Eingreifen seinen Zweck erfüllt.

Das römische Imperium war im Übrigen ein Rechtsstaat, dessen rechtliche Vorstellungen bis heute unserem europäisches Recht zugrunde liegen.

Wir finden hier, sowie auch im Wort Gottes, wo es im Alten Testament oft recht kriegerisch zugeht, zwar manches von mutigen und tatkräftigen Frauen, aber nirgendwo etwas von Soldatinnen. Und das, wie es scheint, aus gutem Grund.


Jörgen Bauer


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