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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.08.2017

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Wir müssen ein gereinigtes Ohr haben um Gottes reden hören zu können

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Off. 2,7a

Kannst Du Gottes Reden hören,
oder tun da Sünden stören?
Sollte dies der Fall bei Dir sein,
eil zu Jesus, er macht Dich rein!

Frage: Haben wir ein Ohr um das Reden von Gottes Geist zu hören – oder sind unsere Ohren bereits von Sünde (Lauheit, Irrwege, Zeitgeistanpassung usw.) verstopft?

Tipp: Der heutige Vers ist dem ersten von sieben Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinde entnommen. Wie wir noch in den nächsten Tagen sehen werden enthalten alle Sendschreiben Ermahnungen zum Überwinderleben mitsamt speziellen Verheißungen, deren Reihenfolge beachtenswert ist. Auffällig ist aber auch, dass alle Ermahnungen an Menschen mit einem(!) hörenden Ohr gerichtet ist. Interessant ist hier die Aussage Farbiger in Afrika: Mit einem Ohr hören wir was Menschen sagen – aber mit dem anderen Ohr hören wir was Gott wiederum dazu sagt! Lasst uns also alles was uns erzählt wird prüfen und aufmerksam darauf achten was uns Gott zu sagen hat bzw. Gott um Wegweisung und Weisheit bitten!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3521 )

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"Unser Land"?

(09.03.2011)


Was ist von solchen Aussagen zu halten:

„Sie haben uns als Gastarbeiter engagiert, wir haben ihre Straßen gebaut, ihre Firmen errichtet, ihre Häuser repariert. Wir haben Tag und Nacht am deutschen Wohlstand gearbeitet, unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt, ihnen gedient, und heute machen sie uns eine Rechnung dafür, rechnen uns entgegen, dass es billiger gewesen wäre, wenn wir niemals als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen wären.

Es wird uns eingehämmert, dass wir nicht türkisch reden dürfen, wenn wir gemeinsam mit unseren Brüdern und Schwestern in der Spielecke sitzen. Es wird uns verboten, den türkischen Geist zu leben und unsere hunderte Jahre alte Kultur zu praktizieren. Sie nehmen uns unsere Identität und zwingen uns, das verabscheuungswürdige Schweinefleisch zu essen. Stets kriegen die deutschen Kinder immer die besseren Spielzeuge. Eine Tortur die seinesgleichen sucht, eine Unterdrückungsmaschinerie und Assimilationspolitk – geplant und gesteuert von der widerlichen deutschen Obrigkeit, um die Türken von Jahr zu Jahr über Jahrzehnte zu zermahlen, ihren Willen und Individualität zu brechen. Wir sind ihre Sklaven und Gefangenen, ihre Beutetiere…

Wir wollen Autonomie für die Türken in Deutschland mit dem Ziel einer unabhängigen Verwaltung. Wir wollen Ortschilder in Deutschland auf Türkisch. In den Supermärkten müssen die Informationen auf türkischer Schrift geschrieben werden…

Wir wollen als erstes Bundesland NRW zu einer autonomen türkischen Republik machen. In einem weiteren Schritt soll Berlin türkisch-autonom werden und die Bundesregierung wieder nach Bonn umziehen.“

Soviel zu dem Aufruf der türkischen Organisation junger muslimischer Intellektueller „Generation Zukunft e.V.“, an die in Deutschland lebenden Türken, sich von den „Ketten der Deutschen“ zu befreien.

Vermutlich hat der Verein dabei übersehen, dass Bonn ebenfalls in Nordrhein-Westfalen liegt.

Warum gerade Nordrhein-Westfalen?

Ich erinnere mich an die in Dortmund gebaute Großmoschee, die bei deutschen Politikern und Kirchenleuten Begeisterung hervorrief und ein „christlicher“ Politiker konnte gar nicht genug Moscheen in Deutschland haben.

Bei einer solchen „Begeisterung“ muss man sich nicht wundern, wenn sich Nordrhein-Westfalen in besonderer Weise als eine „Autonome türkische Republik“ anbietet.

Von diesem Aufruf habe ich durch einen Artikel in der Monatszeitung der Kleinpartei „Christliche Mitte“ (Kurier der Christlichen Mitte) März 2011 erfahren, der ich selbst nicht als Mitglied angehöre.

Ich habe die Aussagen nachgeprüft und diese im Internet, zwischen den Homepages der „Generation Zukunft“, auf einer Homepage mit der Überschrift „Türken fordern zweisprachige Ortsschilder und Autonomie“, bestätigt gefunden.

Es fand sich zudem ein weiterer Hinweis bei der Homepage „Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten“. Ein weiterer Hinweis war in einem Leserbrief an die Salzburger Nachrichten zu finden, so dass ich keine Zweifel an der Richtigkeit des hier wiedergegebenen Aufrufs habe.

Mittlerweile habe ich noch weitere Bestätigungen auf weiteren Homepages gefunden.

Ich gehe also davon aus, dass es sich hier nicht um einen fingierten Aufruf handelt, der mit dem Ziel, „Fremdenfeindlichkeit“ zu schüren, von Dritten ins Internet eingeschleust wurde. Die in dem Aufruf gemachten Aussagen wurden in Leserzuschriften allerdings „als Scherz“ und als „nicht ganz ernst zu nehmen“, kommentiert.

Ob Scherz oder nicht, es sind Aussagen, die, wenn sie tatsächlich ernst gemeint sein sollten, nicht einfach hingenommen werden können. Selbst dann nicht, wenn die Verfasser dieses Aufrufs, Teil einer, unter einem erheblichen Realitätsverlust leidenden, Minderheit sein sollten. Denn aus Spaß kann leicht Ernst werden.

Denn hier wird ein Trend erkennbar, der von türkischer Seite, und neuerlich wieder vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, angeheizt wird.

Es wäre Aufgabe der Politik hier ganz klare Aussagen zu machen und solcherart Ansinnen, wie sie in dem „Aufruf der Generation Zukunft e.V“ zum Ausdruck kommen, von vornherein und ganz entschieden zu widersprechen, damit erst gar keine falschen Vorstellungen aufkommen.

Von daher ist die Klarstellung des neuen Bundesinnenministers, Hans-Peter Friedrich, dass der Islam kein Teil Deutschlands ist, zu begrüßen.

Oberflächlich betrachtet, ist der Islam aufgrund der hier lebenden muslimischen Mitbürger, „Teil Deutschlands“. Das ist aber mit „Islam“ nicht gemeint, der von seinen Wurzeln und Zielsetzungen her, mit unserer Gesellschafts- und Werteordnung völlig unvereinbar ist. Das ist keine „Ausgrenzung muslimischer Mitbürger“, sondern eine nüchterne Feststellung.

Zudem ist es auf der ganzen Welt so, dass sich derjenige, der in ein Land auswandert, den dortigen Gegebenheiten anpassen muss und nicht umgekehrt. Was wäre wohl passiert, wenn deutsche Auswanderer in den USA Zweisprachigkeit und einen autonomen deutschen Teilstaat gefordert hätten?

Oder was wäre von der Aussage, „die USA sind ein Teil Deutschlands“, zu halten, weil viele Deutsche in die USA ausgewandert sind?

Auch wenn das politisch nicht korrekt ist: Aber wer sich in einem anderen Land unterdruckt und versklavt fühlt, dem steht es jederzeit frei in sein Herkunftsland zurückzukehren. Auch das hat absolut nichts mit „Fremdenfeindlichkeit“ zu tun, sondern ist eine klare und nüchterne Schlussfolgerung.

In Bezug auf Zuwanderer sollten die Regeln der Menschenführung gelten, wie sie auch in der Kindererziehung angewendet werden. Neben wohlmeinender Zuwendung und Förderung gehören dazu auch klare Regeln und Grenzziehungen.

Wird Letzteres versäumt, indem jede Regel als „unmenschlich“, „unzumutbar“ usw. und kritische Anmerkungen als „fremdenfeindlich“ hingestellt werden, muss man sich über die „Kühnheit“ des Aufruf der „Generation Zukunft e.V.“ nicht wundern.

Denn der „Mut“ zu solchen „Aufrufen“ erwächst aus der bei uns zum Ideal erhobenen Unverbindlichkeit, durch die keine Grenzen mehr erkennbar werden.

Aus dieser Unverbindlichkeit können Immigranten den Schluss ziehen, dass den Deutschen an ihrem Land überhaupt nichts liegt, sondern dieses vielmehr eine freie Verfügungsmasse ist, die es neuerlich aufzuteilen gilt.

Und aus den Aussagen so mancher Multi-Kulti Politiker könnte der Schluss gezogen werden, dass es tatsächlich so ist.

Ich habe mich in Sachen der Aussagen des Vereins „Generation Zukunft e.V.“ einmal an den CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach gewandt und ihn gefragt, wie er das sieht.

Nicht weil ich CDU Mitglied wäre, sondern weil mir Wolfgang Bosbach als jemand bekannt ist, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt und mir bislang immer geantwortet hat. Außerdem kommt er aus Nordrhein-Westfalen und ist von daher in Gefahr „heimatlos“ zu werden.

Ich denke, dass man sich über die, von gutmenschlich überangepasster Seite ständig kritisierte „Islamophobie“ und angebliche „Fremdenfeindlichkeit“ nicht wundern muss, wenn man Beiträge, wie den der „Generation Zukunft e.V.“ liest, der in dieser Art kein Einzelfall ist! Solche Aufrufe können bei der Mehrzahl der Bürger, die sich einen klaren Blick bewahrt haben, doch nur Ablehnung hervorrufen.

Müsste man nun tatsächlich Angst haben?

Ich denke nicht! Ermutigend war hier ein Beitrag, der im „Kurier der Christlichen Mitte“ gleich neben dem Beitrag „Deutschland ist unser Land“ abgedruckt wurde. („Deutschland ist unser Land“, ist nicht etwa eine Aussage „unverbesserlicher Rechter“, sondern türkischer Kreise!!)

In besagtem Beitrag berichtete ein ehemaliger, das Christentum hassender radikalisierter Muslim, wie er zu einem Jünger Jesu wurde und dadurch zur Erkenntnis der Wahrheit kam und wie er sehr wohl in der Lage ist, die üblichen „politisch korrekten“ Versuche zu durchschauen, mit denen eine Einheit herbeigeredet werden soll, wo es keine geben kann.

Wir müssen den Islam nicht fürchten, der im Angesicht des Lichts der Wahrheit eine Nullnummer ist und bleibt. Er kann sich zwar furchterregend aufblähen, bleibt aber ein Papiertiger.

Wir sollten hier an Petrus denken, der beim Gehen auf dem Wasser zu sinken begann, als er nicht mehr auf Christus schaute, sondern sich von den wild bewegenden Wellen beeindrucken ließ.

Deshalb würde es auch nichts helfen, mit Gegenpolemik zu reagieren. Richtig ist nur eines: Zeugnishaft als Christ zu reden und zu handeln.

Was uns zum Verhängnis werden kann, liegt aber auf einer ganz anderen Ebene:

Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen.
Psalm 73, 27

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
2. Thessalonicher 10, Verse 9 bis 12

Das Wort Gottes hebt immer wieder darauf an, dass dieses Wort DIE Wahrheit ist, an der kein Weg vorbeiführt und dass der den Tod wählt, der diese Wahrheit ignoriert.

Das Wort der Wahrheit ist seit eh und je umstritten und umkämpft. Der Widersacher tut alles um die Wahrheit zu vernebeln. Wir sind aufgerufen unbeirrt und kompromisslos an der Wahrheit, will heißen, dem Wort Gottes, festzuhalten.

Sich vom Götzendienst fernzuhalten und Irrlehren kompromisslos zu widerstehen, heißt keinesfalls, auch die Menschen abzulehnen, die in solche Dinge verstrickt sind.

Wir geraten aber auf eine abschüssige Bahn, wenn wir, um Menschen zu gefallen oder aus einem falschen Verständnis von Nächstenliebe heraus, das Wort Gottes relativieren und passend zurechtbiegen.

Das geschieht immer dann, wenn versucht wird „Gemeinsamkeiten“ mit antichristlichen Religionen und Ideologien zu finden und entsprechende Zugeständnisse zu machen.

Solche Zugeständnisse lesen sich dann so, wie in dem „Ökumenischen Gebet- und Liederbuch für Grundschulen, mit dem Titel „Mitten unter uns“, aus dem Diesterweg-Verlag:

„Es gibt nur einen Gott: ALLAH, den Herrn der Welt. Und ER gab uns die Schrift, die uns zusammen hält. Als Gottes Wort gibt der KORAN die Richtschnur unsres Handelns an. ALLAHU AKBAR.“

„Allah ist groß, ich lege davon Zeugnis ab. Es gibt keinen anderen Gott außer Allah. Davon lege ich Zeugnis ab: Mohammed ist sein Prophet. Kommt und betet zu eurem Heil! Es gibt keinen Gott außer Allah. Beten ist besser als Schlafen.“

Bereits Im Alten Israel gab es „Gemeinsamkeiten“, in Form von Vermischungen zwischen dem wahren Gottesdienst und dem Götzendienst. Genau das erleben wir auch heute wieder.
Gott bewahrt die Seinen, wenn sie treu an seiner Seite bleiben, aber Gott hat sein Volk auch in die Hand seiner Feinde, der Götzendiener und Heiden, gegeben, wenn sie sich von Gott und seiner Wahrheit abkehrten.

Das ist es, was uns, auch heute zu Denken geben sollte, weil das auch uns passieren könnte. Deshalb gilt es fest bei DER Wahrheit zu bleiben!


Jörgen Bauer



Angefügt ist ein Beitrag aus dem Nachrichtenmagazin FOCUS, dessen Aussagen genau das widerlegen, was im Aufruf der „Generation Zukunft e.V.“ behauptet wird.

FOCUS Magazin Nr. 7 (2011)

Islamismus - nein danke
Von FOCUS-Chefredakteur Wolfram Weimer


Mubarak ist fort, ob aber aus Ägypten wirklich eine Demokratie wird, bleibt ungewiss. Ganz Arabien wankt auf einem schmalen Grat – fort von den alten Despoten, hin zu neuer Freiheit. Und an den Abgründen dieses zugigen Pfades lauert der islamische Fundamentalismus. Aus den warmen Stuben des Westens geizen unsere Politiker nicht mit guten Ratschlägen. Dabei sehen wir im Widerstand gegen den Islamismus selber eher feige aus.

Nach den Fällen Salman Rushdies und Theo van Goghs wagt kaum noch ein Schriftsteller Kritik am Islam. Auch die Karikaturisten und Kabarettisten haben damit aufgehört, seit dänische Zeichnungen einen Sturm islamistischer Gewalt ausgelöst haben. Inzwischen berichten sogar Lehrer und Universitätsdozenten von systematischen Einschüchterungen durch islamische Vereine, wenn in irgendeiner Disziplin vermeintliche Glaubensfragen tangiert werden. In Großstadtschulen toben muslimische Eltern, falls Mädchen mit Jungen im Sportunterricht turnen, Sexualkunde auf dem Plan steht oder über Israel diskutiert wird.

Im großen Kulturkampf üben wir kleines Zurückweichen. Kruzifixe werden in öffentlichen Gebäuden abgehängt. Nikolaus-, Weihnachts- und Osterfeiern verbannt man bereits aus deutschen Kindergärten. Selbst die Banken beginnen damit, die Sparschweine abzuschaffen, weil sie religiöse Gefühle von Muslimen verletzen könnten. Wir gewöhnen uns an einen asymmetrischen „Dialog der Kulturen“, der darin besteht, dass wir zusehends schweigen, zurück- und hinnehmen, wo die anderen fordern und austeilen. Dabei warnte uns schon Nietzsche: „Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen das eigene Ideal.“

Machen wir uns nichts vor: Der kulturelle Dschihad droht nicht nur in Kairo, er droht auch uns und organisiert einen internationalen Kommunikationsraum wie früher linke Spontigruppen an den Universitäten – mit einer subtilen Mischung aus latenter Gewalt, rhetorischer Aggressivität und moralisch aufgeladenen Opfermythen. Es geht ihm nicht um den Dialog, sondern um Stigmatisierung westlicher Werte. Sein Ziel ist es, den vorpolitischen Raum systematisch mit Denk-, Rede- und Kulturverboten zu belegen, bis irgendwann das Gute-Nacht-Gebet unserer Kinder als üble Provokation für den Propheten interpretiert werden kann. So baut sich in der Gesellschaft eine Mauer des Schweigens auf – und nur die Hassprediger in deutschen Moscheen werden ungestört immer lauter.

Schon sind Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übertreten, regelmäßig mit dem Tod bedroht. Gewalt gegen muslimische Frauen, Zwangsheiraten, Ehrenmorde geschehen mitten in Deutschland. Kurzum: Ohne nennenswerten Widerstand schleicht sich das Totalitäre in unsere Gesellschaft. Man muss nicht gleich dem Pathos Oriana Fallacis („Europa ist nicht mehr Europa, Es ist Eurabien, eine Kolonie des Islam.“) oder dem Furor Alice Schwarzers („Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts.“) folgen, um zu erkennen, dass der Dialog der Kulturen auch damit beginnt, mutig die eigene Haltung zu vertreten. Und zwar bei uns selbst.


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