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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.01.2017

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Sind wir Werkzeuge in Gottes Hand, durch die er sein Reich bauen kann?

Denn Gott ist`s, der in euch wirkt, beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Philipper 2,13

Wenn das Wollen und das Tun,
stets im Willen Gottes ruhn,
kann das Leben gut gelingen, -
lasst uns Ehre Gott darbringen!

Frage: Sind wir brauchbare Wekzeuge in Gottes Hand?

Vorschlag: Stehen wir ihm gerne und jederzeit zur Verfügung? Oder machen wir Vorbehalte? Sind wir teil - autonom? Das geht nicht. Entweder brennen wir für Gott, unser ganzes Herz gehört ihm, oder er wird uns auch am Jüngsten Tag nicht kenenen, und uns in die ewige Verdammnis wegweisen.

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Der neue Tugend-Terror

(31.03.2014)


Mit seinem Buch “Der neue Tugend-Terror” ist Thilo Sarrazin wieder ein sehr informatives Buch gelungen. Die beste Werbung für sein neues Buch ist die Randale von linken Chaoten, die im Berliner Ensemble eine Vorlesung von Thilo Sarrazin aus seinem neuen Buch unmöglich machten.

Neuer Tugend-Terror deshalb, weil es, im Zusammenhang mit der Französischen Revolution, unter den Jakobinern, unter dem Motto “Freiheit- Gleichheit-Brüderlichkeit”, erstmals zu einem Tugend-Terror kam, der damals blutig entartete.

Das Buch ist sachlich und ohne Polemik, fast schon so etwas wie ein Standardwerk der Psychologie, in dem intellektuell anspruchsvoll, scharfsinnig und gründlich, Methoden und Verhaltensmuster beschrieben und analysiert werden, die es schon immer gegeben hat.

Aufgezeigt wird, wie unliebsame Ansichten und Meinungen unterdrückt und die Adressaten im gewünschten Sinn beeinflusst werden und zu welchen psychologischen Abläufen es bei den zu Beeinflussenden kommt, die dann zu den erwarteten Verhaltensweisen und Meinungen führen, um in der Öffentlichkeit das gewünschte “Meinungsklima” zu erzeugen.

Das Buch umfasst 400 Seiten, weshalb ich mich auf das beschränke, was mir wichtig schien, wobei das Material des Buches ohne weiteres für weitere Impulse-Beiträge reicht.

Es geht um das “politisch Korrekte”, um die indirekt vorgeschriebene Meinung, die uns ständig über die Medien vermittelt wird, wodurch es zu einer Spannung zwischen dem “politisch-medialen Komplex” und den Bürgern bzw. Medienkonsumenten kommt, die das oftmals anders sehen, aber die Neigung haben sich der wirklichen oder auch nur vermeintlichen Mehrheit anzupassen.

Eine Haltung, wie sie zu allen Zeiten und vor allem unter Diktaturen zu beobachten war und ist. Man möchte nicht auffallen, weil man Nachteile befürchtet, was wiederum die Meinungsmacher in ihren Auffassungen bestätigt. Kurzum man zeigt auch heute wieder genau die Haltung, wegen derer die im 3. Reich lebenden Deutschen, von den Nachgeborenen scharf kritisiert wurden, ohne dass diese selbst daraus etwas gelernt hätten.

Medien und Politik beteiligen sich, laut Sarrazin, beide an dem Spiel, störende Tatsachen als bloße Meinungen und umgekehrt erwünschte Meinungen in angebliche Tatsachen – zum Teil als “alternativlos” bezeichnet - umzuwandeln, wobei die Medienklasse glaubt, sie sei aufgeklärter und politisch reifer als der normale Bürger, was im Grunde selbst die Politiker glaubten.

Dadurch sei es der Medienklasse möglich, ihre Begriffe des politisch Korrekten mit den Grenzen des Anstands gleichzusetzen. Wer sich ihren Wertungen nicht fügt, hat die Grenzen des Anstands verletzt und scheidet damit von vornherein als Gesprächspartner aus.

Dass dem so ist, lässt sich an jeder Nachrichtensendung, Talkschau, “Quasselrunde” und jedem Fernsehmagazin, daran erkennen, dass, vornehmlich der Nachrichtensprecherin verhaltene Empörung anzumerken ist, wenn sie etwas meldet, das politisch nicht korrekt ist und dass bei Talkshows und “Quasselrunden” ein ausgesuchter Personenkreis eingeladen ist, von dem anzunehmen ist, dass keine kritischen Fragen gestellt werden oder gar ernsthafte Widersprüche kommen.

Den Fernsehmagazinen ist anzumerken, dass sie auf “Linie” sind, weil z.B. Dinge wie Klimawandel, Energiewende, Genderismus und anderes was wichtig und deshalb von Interesse wäre, also alles das, was “herrschende bzw. indirekt vorgeschriebene Meinung” ist, nie kritisch hinterfragt wird.

Wenn kritische Beiträge, dann solche, die auf Linie liegen, wie diverse Benachteiligungen (“Diskriminierungen”) im sozialen Bereich oder aufgefundene Schadstofffunde im Mikrogrammbereich. Von den eigentlichen wichtigen Themen wird abgelenkt, in dem man sich mit Randgruppen oder mit möglichen Gefahren und deren Abwendung befasst.

Wenn dann doch irgendwo eine abweichende Meinung oder eine “unanständige Verbindung” mit “politisch Unkorrekten” öffentlich wird, bekommt der Betreffende die volle Härte selbstgerechter Tugendwächter zu spüren, die dann selbst vor Familienangehörigen nicht Halt macht.

Der Tugendterror beschränkt so die Meinungsfreiheit und die Freiheit von Forschung und Lehre, in dem zum einen bestimmte Fragen erst gar nicht gestellt werden dürfen und zum anderen unerwünschte Forschungsergebnisse entweder unterdrückt oder emotionalisiert werden, um sie dann auf dieser Ebene platt und unmöglich zu machen, so wie es mit Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab”, geschehen ist.

Interessant ist die Frage, wie die journalistische Meinung entsteht, die als “wahr” und “richtig” verkauft, damit geglaubt und zum Teil verinnerlicht wird und an die man sich anpasst.

Aufschlussreich ist hier die Verteilung der Sympathien innerhalb der Journalistenschaft, wo 35,5% mit den Grünen und 26,0 % mit der SPD sympathisieren. Der Rest entfällt auf verschiedene kleinere Gruppen, davon 6% auf CDU-Sympatisanten. Die Zahlen sind zwar schon etwas älter, sie stammen aus dem Jahr 2005, dürften aber heute nicht viel anders sein.

Der Linkstrend innerhalb der Journalisten hat eine sehr lange Tradition, was daher rührt, dass ein wirklich guter Zeitungsschreiber, schon immer ein kritischer Geist war, der sich gegen die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse auflehnte. Und genau das tut er heute auch.

Wünschenswert wäre, dass sich die Journalisten gegen den “politisch korrekten Zeitgeist” auflehnen. Das tun sie aber nicht. Stattdessen zielen sie auf das bisherige Welt- und Menschenbild und die Unterschiede sprich “Ungerechtigkeiten” ab, die es nach wie vor, innerhalb der Menschheit gibt, und die es zu beseitigen gilt. Und das fängt dann bereits bei der Familie, mit der herkömmlichen Rollenverteilung von Vater, Mutter und Kindern an.

Betrachtet man das aus dieser Sicht, werden die politisch korrekten Begriffe und die Beschimpfungen, die den Unkorrekten zuteil werden, plötzlich erklärbar, was allerdings nichts an der, ihrem Wesen nach gemeingefährlichen politischen Korrektheit ändert.

Der politisch korrekte Redakteur wird so ganz automatisch die Meldungen und Bilder die er bekommt, so zurechtrücken, zusammenschneiden, gewichten und “Störendes” weglassen, bis sie dem Bild entsprechen, das er von der Welt hat und deshalb als richtig ansieht.

Wenn wir ehrlich sind, ist das ein Verhalten, das uns allen zu eigen ist, weil wir das hervorheben was uns wichtig ist und dabei für uns Unwichtiges weglassen. Aber was ist wichtig und was unwichtig? Letztlich sind das relative Begriffe. Aber gerade deshalb dürfen die Redaktionsstuben nicht überwiegend von Leuten einer bestimmten ideologischen Richtung besetzt sein.

Was ist denn “politisch korrekt” bzw. die “neue Tugend”?

Hier lässt sich eine Steigerung verfolgen. Es fing an mit der “sozialen Gerechtigkeit”. Dem folgte die Forderungen nach “Chancengleichheit”, die sich bis zum heutigen Extrem der Gleichmacherei steigerte.

Realistisch ist die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit, wie sie in der sozialen Marktwirtschaft oder zum Beispiel in der Durchlässigkeit von Bildungswegen vorhanden war.

Die Forderung nach “Chancengleichheit” hatte bereits ideologische Züge, mit der Tendenz zur Bevormundung, weil sich die Menschen und die persönlichen Lebensverhältnisse, aufgrund derer naturgemäß jeder andere Startbedingungen hat, auch durch Umverteilungen aller Art, nicht vereinheitlichen lassen.

Ins Extreme gesteigert wird das jetzt durch den Versuch alles gleich machen, “weil Ungleichheit immer ungerecht ist”. Die extremste Form ist dabei der Genderismus, bei dem selbst der natürliche Unterschied zwischen männlich und weiblich beseitigt werden soll.

Ein Ausfluss aus dieser Irrlehre ist der Versuch, althergebrachte und bewährte Menschen- und Familienbilder zugunsten unverbindlicher, oder besser: “chaotischer” Zustände, die mit “Buntheit” und Vielfalt” verwechselt werden, zu beseitigen, wobei die Verirrung der Homosexualität eine besondere Aufwertung erfahren hat.

Aber auch in anderen Bereichen bringt die Gleichmacherei seltsame Blüten hervor. Zu denken ist hier an das gendergerechte Umschreiben von Kinder- und Jugendbüchern, wo den Romangestalten neue Namen, Funktionen und Verhaltensweisen angedichtet werden und gleichzeitig unkorrekte Begriffe, wie “Neger”, “Zigeuner” usw. gelöscht oder durch andere Begriffe ersetzt werden.

Es ist ohnehin verpönt bestimmte Begriffe zu verwenden. Der “Sarotti-Mohr” (Schokoladenprodukt”) wurde längst weiß gebleicht und kürzlich wurde ein Eisverkäufer, der auf dem Oktoberfest “Eismohrle” verkaufte, “gerügt”. Er muss dem Schokoladeneis jetzt eine korrekte Bezeichnung verpassen.

Mit “Mohrenkopf”, “Negerkuss” usw. ist also nichts mehr. “Frankfurter Würstchen”, “Hamburger”, “Wiener Schnitzel” usw. sind weiterhin tragbar. Beim “Zigeuner-Schnitzel" würde ich – politisch korrekt - allerdings zu der Bezeichnung “Schnitzel nach Art einer mobilen ethnischen Minderheit” raten. Auch der “Zigeunerbaron” sollte entsprechend umgeschrieben, wenn nicht ganz verboten, werden.

Auch Begriffe wie “Harz IV”, “Alleinerziehende”, “Armutsflüchtling”, “Ausländer”, “Arbeitsloser”, “Asylant”, “Behinderter” und ähnliche, können “diskriminieren” und sind deshalb verdächtig und möglichst zu vermeiden.

In Österreich hätte eine Tankstellenbetreiberin um ein Haar ein erhebliches Bußgeld von einer Antidiskriminierungsstelle aufgebrummt bekommen, weil sie in einer Stellenanzeige einen Mitarbeiter mit guten Deutschkenntnissen gesucht hatte. Sie kam um die Strafe nur herum, weil sie darlegen konnte, dass für das Verstehen diverser Vorschriften für Tankstellen, gute Deutschkenntnisse notwendig sind.

In der Schweiz wurde letztlich das Wort “Mutter” als “sexistische Stereotype” aus der amtlichen Sprache gestrichen und durch “Elter” ersetzt, und in München machte sich ein grüner Gutmensch darüber Gedanken, ob das Wort “Schwarzfahrer” “rassistisch” ist und abgeschafft werden müsste.

In der Universität Leipzig haben sich die männlichen Professoren, aus Gründen der "Gleichberechtigung", weibliche Bezeichnungen zugelegt und werden nun als "Professorin" bezeichnet. Man kann durchs Studieren scheinbar auch dümmer werden.

Natürlich ist auch die Kritik am Islam “rassistisch”.

Die Begriffe “Rassist” und “rassistisch” sind, ohne Rücksicht auf ihre ursprüngliche Bedeutung, zum universellen Feindbegriff für diejenigen geworden, die von der vorgeschriebenen Meinung abweichen. Zur Auswahl stehen dann noch Begriffe wie “Nazi”, “Neonazi”, “Faschist”, “Rechtsradikaler” und “Rechter”.

Sehr “beliebt” ist auch der Begriff “rechtspopulistisch” mit dem “rein vorsorglich” diffamiert wird, auch wenn das überhaupt nicht begründet ist. Auch die Bundeskanzlerin meint, dass gegen eine “rechte Gesinnung” – die an sich völlig legal ist - vorgegangen werden muss, und in Baden-Württemberg gibt es die Möglichkeit, Verdächtige anonym “zu melden”.

Zu DDR-Zeiten waren Abweichler “Friedensfeinde” – zur Auswahl standen auch hier weitere Begriffe, wie z.B. “Klassenfeind” - und zu Zeiten des 3. Reichs wurde erwogen, für Abweichler generell den Zusatz “Jude”, z.B “Kulturjude” für “entartete Künstler”, zu verwenden, weil alles, was nicht der NS-Norm entsprach, nur “jüdischen Ursprungs” sein konnte. Daneben gab es dann dann noch “Volksschädlinge”, “Ehrlose”, “Vaterlandsverräter”, “Feiglinge”, “Drückeberger” und ähnliches.

Auf staatlicher Seite gibt es mittlerweile diverse Maulkorb- und Antidiskriminierungsgesetze, die allesamt sehr dehnbar sind. Und wie schnell kann es da zu einer “rassistischen Beleidigung” kommen. Bis jetzt wird der Begriff “Rassismus” hier allerdings noch im herkömmlichen Sinne verstanden. Der römische Geschichtsschreiber Publius Cornelius Tacitus kam einst zu dem Schluss, dass es im verdorbensten Staat die meisten Gesetze gibt.

Und wir haben nicht nur den politisch-medialen Komplex der festlegt, was politisch- korrekt und als unkorrekt bekämpfenswert ist. Wir haben zusätzlich diverse “antifaschistische” Gruppierungen, die stets für “Gegendemonstrationen” und sonstige “Aktionen” gegen politisch Unkorrektes bereitstehen.

Zur Verstärkung gibt es die vermummten, autonomen Randalierern und Gewalttäter. Die verantwortlichen Politiker haben hierfür viel Verständnis. Hauptsache ist: “nicht rechts”. Und da fließen dann auch reichlich Steuergelder.

Die Ministerin Kristina Schröder bekam erheblichen Widerstand, als sie als Voraussetzung für solcherart staatliche Förderung, ein Bekenntnis zum Grundgesetz forderte. Eigentlich etwas Selbstverständliches.

Welche Schlussfolgerungen können daraus gezogen werden?

An den gegenwärtigen Verhältnissen können wir nichts ändern. Wappnen können wir uns allerdings gegen Verdummung und Bevormundung und uns ein selbständiges Denken bewahren, in dem wir die Strukturen der Verführung und Verdummung durchschauen. Dazu ist es notwendig, sich aus möglichst vielen Quellen zu informieren.

Denn:

Je öfters und je lauter eine Lüge wiederholt wird, umso mehr wird ihr geglaubt. Selbst wenn der Einzelne die Lüge durchschaut, ist er doch geneigt, diese zu verinnerlichen, wenn die Menschen seines Umfelds, der Lüge glauben, und das erstaunlicherweise selbst dann, wenn er die Lüge als solche erkennt.

Er glaubt der Lüge dann wider besseres Wissen, wobei die Fehlprogrammierung selbst noch nach Jahren vorhanden ist, wobei die Lüge verteidigt und als richtig hingestellt wird.

Abgesehen davon besteht die Neigung scheinbar logischen Schlüssen zu glauben. Dies deshalb, weil einfache Lösungen vorgezogen werden weil kritisches Nachdenken schwerfällt.

Sarrazin bringt dafür ein nachdenklich machendes Beispiel:

“Ein Schläger und ein Ball kosten 1,10 Dollar. Der Schläger kostet einen Dollar mehr als der Ball. Wie viel kostet der Ball?”

10 Cent ist hier die spontane intuitive Antwort. Die richtige Antwort ist 5 Cent, Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich dahinter gekommen bin, dass 5 Cent richtig ist. Wenn der Ball 5 Cent kostet und der Schläger 1 Dollar mehr als der Ball, dann sind das 5 Cent plus 1 Dollar, also 1,05 Dollar für den Schläger, zusammen 1,10 Dollar.


Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen?


Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern hatten Lust an der Ungerechtigkeit.

2. Thessalonicher 2, Verse 11 und 12


In diesem Abschnitt geht es darum, dass der Böse mit einer großen Verführungsmacht auftritt, der alle diejenigen auf den Leim gehen werden, die die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben.

Das ist Gerichtshandeln Gottes.

Was uns vor Irrlehren schützt ist die Liebe zur Wahrheit. Das Schild des Glaubens als Teil der Waffenrüstung Gottes. Das heißt, dass wir fest am Wort Gottes bleiben und dieses, ohne Abstriche, als verbindlich und vom Geist Gottes inspiriert ansehen und damit die transzendente Dimension der Heiligen Schrift wahrnehmen.

Das Gegenstück zur Transzendenz (übernatürlich) ist die Immanenz (innerweltlich). Wir haben heute in weitern Teilen ein immanentes und damit “religiöses-philosophisch- gutmenschliches Namens-Christentum”, welche die Bibel nicht mehr als verbindliches Wort Gottes, sondern als zeitbedingte menschliche Niederschriften ansieht, wodurch es möglich wird, den derzeit kursierenden Irrlehren einen christlichen Anstrich zu geben.

Auch wenn sich manches was aus dem innerweltlichen “Christentum” kommt, gut und “überzeugend” anhört, kann hier bereits der erste Schritt in die falsche Richtung erfolgen, wenn wir uns unkritisch darauf einlassen.

Deshalb gilt es fest und wachsam zu bleiben um nicht in Anfechtung und Versuchung zu fallen.


Jörgen Bauer



Literaturhinweis:

Thilo Sarrazin “Der neue Tugendterror – über die Grenzen der Meinungsfreiheit
in Deutschland” – Deutsche Verlags Anstalt – ISBN 978-3-421-04617-8


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