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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.03.2017

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Zukunftsängste sollen wir unserem fürsorgenden himmlischen Vater bringen!

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,2

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt das Herz, sei`s spät, sei`s früh.

Frage: Haben Sie sorgenvolle Zukunftsängste?

Tipp: Stellt sich vielleicht auch bei Ihnen aktuell die bange Frage, wie es, angesichts gewisser Nöte und Sorgen, weitergehen soll? Letztlich stellt sich hier aber eine ganz andere, viel wichtigere Frage: Sind wir Gotteskinder und „Freunde Gottes“? Wenn ja, wird ER die Situation am Ende wohl hinausführen! In unserem heutigen Liedvers geht es so wunderbar weiter: „Du weißt den Weg ja doch, Du weißt die Zeit, dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.“ Lasst uns unserem Gott vertrauen und wahrhaftig „Gläubige“ sein!

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Schuld sind immer die Umstände?

(04.08.2010)


Wir sehen, hören und lesen ständig von unerfreulichen Ereignissen und letztens wurde mir plötzlich bewusst, dass wir uns dabei an eine Sichtweise gewöhnt haben, die als so selbstverständlich hingenommen wird, dass sie uns schon gar nicht mehr auffällt und deshalb auch keinerlei Widerspruch hervorruft.

In der Sendung, bei der mir das schlagartig klar wurde, ging es um eine der diversen Gewalttätigkeiten, wie sie verstärkt von Jugendlichen mit „Migrationshintergrund“ ausgehen.

Zu dem Geschehen äußerte sich ein Sozialarbeiter, für den die Sache damit ihr Bewenden hatte, dass er sagte, dass die Ursache für solche Ereignisse die Umstände seien, in denen sich die Jugendlichen befänden.

„Umstände“, das war der Begriff an dem ich hängen blieb und wo ich mich fragte, was damit eigentlich gesagt ist.

Wie kam es zu der Sichtweise alle Schuld den „Umständen“ zu geben?

Eigentlich fing das schon vor Jahrzehnten an, als es um die Verurteilung von Straftätern ging, denen als „mildernde Umstände“ eine „schwere Kindheit“ und sonstige belastende Einflüsse zugute gehalten wurden.

Das steigerte sich dann bei den „68er Chaoten“ zu der Auffassung dass die „Gesellschaft an allem schuld sei“. Insbesondere an der inneren Leere und Unzufriedenheit, worunter die 68er litten. Bei den Terroristen, die aus dieser Bewegung hervorgingen, mündete das in dem Schlagwort „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, nämlich die als ungerecht empfundene Gesellschaft und die in ihr anzutreffenden Strukturen.

Die Vorstellung war, zuerst das totale Chaos zu bewirken, um anschließend, „frei von allen Zwängen“, auf den Trümmern der alten, die neue Gesellschaft entstehen zu lassen. Weil das nicht funktionierte - die „unterdrückten Massen“ waren hierfür nicht zu begeistern - wurde stattdessen der „Marsch durch die Institutionen“, propagiert und auch angetreten. Dabei wurden die Schaltstellen der Macht in Politik und Medien, nach und nach von den „68ern“ besetzt.

Das war möglich weil die 68er durchweg aus der akademischen Jugend kamen, und nach dem Studium zu den Qualifizierten gehörten, welche die Zugangsvoraussetzungen für höhere Positionen erfüllten. Als hilfreich erwiesen sich dabei Sympathisanten aus intellektuellen Kreisen. Zudem stammten die 68er zumeist aus gutbürgerlichen, „etablierten“ Familien, was sich, auch wenn diese dem Feindbild der 68er entsprachen, sicher nicht nachteilig auswirkte.

Der „Marsch durch die Institutionen“ erwies sich als sehr erfolgreich. Die Wirkung hält bis heute an. Erkennbar an den gängigen Ideologien und dem Zeitgeist.

Es sind häufig die Intellektuellen, die abstruse Theorien entwickeln. Sowohl Kommunismus wie auch Nationalsozialismus hatten einen solcherart „wissenschaftlich fundierten“ Unterbau, wobei die 68er Anleihen an marxistischen Ideologien nahmen.

Man verharmlost die Gefährlichkeit von Ideologien, wenn man sich nur mit den Untaten befasst, die durch diese bewirkt wurden und werden. Dabei bleibt man gleichsam an der Oberfläche und damit an Äußerlichkeiten hängen.

Das „Gutmenschentum“, zu dem es in der weiteren Entwicklung kam, kultivierte die 68er Ideen zu der Philosophie, dass es immer die „Gesellschaft“ und damit die „Anderen“ sind, die für die, auf welche Weise auch immer „Benachteiligten“, einzustehen haben. Und „Benachteiligte“ lassen sich, so wie die Welt beschaffen ist, jederzeit finden, weshalb auch die „Gleichmacherei“ das Ideal der Gutmenschen ist.

Deshalb geht die Forderung mittlerweile dahin, sich den „Benachteiligten“, soweit als möglich, anzupassen.

In der Praxis ist das zum Beispiel daran erkennbar, dass die Fürsorge des Staates in allererster Linie den Straftätern und deren Resozialisierung und weniger den oftmals schwer betroffenen Opfern von Straftaten gilt.

Eine weitere Folge sind Nachsicht und Verständnis gegenüber Randalierern und linken Chaoten. Die Schuld an Gewalttaten wird auf die Polizei geschoben, die durch ihre Anwesenheit „provoziert“ und damit alles ausgelöst hat.

Nach dieser Sichtweise muss man den Chaoten gegenüber nachsichtig sein, weil sie aufgrund der „Umstände gar keine andere Möglichkeit hatten, als sich auf diese Weise zu artikulieren“. Härte gegenüber den solcherart „Benachteiligten“ ist deshalb unangebracht und führt nur zu weiterer Eskalation.

Mittlerweile hat dies, mitten in Deutschland, zu rechtsfreien Räumen geführt, in denen sich die Polizei nicht mehr blicken lassen kann.

Auf der gleichen Linie liegt es, wenn es als „Zumutung“, oder gar als „Menschenrechtsverletzung“ angesehen wird, von den „Mitbürgern mit Migrationshintergrund“ zu verlangen, sich zu integrieren, die deutsche Sprache erlernen und dazu persönliche Anstrengungen auf sich nehmen.

Die Frage ist dann nicht, was der Zuwanderer tun muss, sondern wie sich die deutsche Gesellschaft den Zuwanderern anpasst, damit sich diese nicht anstrengen müssen und damit „diskriminiert“ werden.

Dazu wird mit zweierlei Maß gemessen. Wer als „Immigrant“ Deutsche oder andere Ausländer, weil sie Deutsche oder Ausländer sind, in strafrechtlich relevanter Weise beschimpft hat nichts zu befürchten. Von „Volksverhetzung“ wird da nicht gesprochen. Ganz anders ist das, wenn ein Deutscher einen Ausländer beschimpft, weil er Ausländer ist.

Nachdem unsere Gesellschaft, eben wegen dieser Mentalität, immer kraftloser wird, besteht die Neigung sich auch in den Schulen an den „Lernschwachen aus den bildungsfernen Schichten“ zu orientieren, was dann unter den Etiketten „Förderung von Lernschwachen“ und „Gemeinsames Lernen“ läuft.

Die Schule soll auch hier die Versäumnisse unwilliger oder „besser“: „durch die Umstände unfähiger“ Elternhäuser ausgleichen, was zu Lasten derer geht, die aus ordentlichen Verhältnissen kommen. Die Folge ist, dass man sich auf einem niederen Niveau einpendelt, dadurch der Wert von Schulzeugnissen sinkt und dass diejenigen, die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Die Grenze dessen, was noch als zumutbar angesehen wird, ist ohnehin niedrig angesetzt. In den Medien wird ständig von irgendwelchen Personengruppen berichtet, die aus den verschiedensten Gründen die unterschiedlichsten Probleme haben.

Dabei wird gefordert, den Problemen umgehend abzuhelfen. „Benachteiligung“ und „Diskriminierung“ sind dabei selbst dann die geläufigen Schlagworte, wenn das Problem um das es geht, eigentlich überhaupt nichts mit „Diskriminierung“ zu tun hat.

Erklärbar wird dies dadurch, dass alle Unterschiede, die sich aus der unterschiedlichen Verteilung der Gaben und der Vielfalt menschlichen Lebens ergeben, als „Unrecht“ angesehen werden. Aufgabe der Gesellschaft ist es deshalb die totale „Chancengleichheit“ herzustellen.

Helfen und für Abhilfe sorgen, muss die „Gesellschaft“, also die „Anderen“, die für die „Umstände“ verantwortlich sind. Konkret diejenigen, die in der Lage sind Steuern zu zahlen und damit nicht zu den „Benachteiligten“ gehören. Wer das kritisiert bekommt den Unmut der durch die 68er geprägten Medien zu spüren.

Wie alles hat auch dies zwei Seiten.

Selbstverständlich spielen die „Umstände“ eine nicht zu unterschätzende Rolle und selbstverständlich gibt es Benachteiligte, die es allein nicht schaffen können und denen geholfen werden muss und manchem tatsächlich ohne zeitlichen Verzug.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit und kritisch wird es immer dann, wenn eine halbe Wahrheit absolut gesetzt wird. Denn eine halbe Wahrheit ist immer eine ganze Lüge, mit allen sich daraus ergebenden Folgen.

Und auch hier scheint sich die sprichwörtliche „deutsche Gründlichkeit“, die schon immer ein vernünftiges Mittelmaß vermissen ließ, neuerlich verhängnisvoll auszuwirken.

Was sind denn die Folgen, wenn es immer nur die „Gesellschaft“ und die „Umstände“ sind, auf die alles geschoben wird?

Eine Folge ist, dass der Einzelne entmündigt und letztlich bevormundet wird. Denn er kann für sein Tun nicht verantwortlich gemacht werden, weil die „Umstände“, die er weder ändern noch beeinflussen kann, schuld an seiner Situation sind.

Die weitere Folge ist eine staatliche „Regelungswut“. In dem Bestreben, es allen recht zu machen, werden immer mehr Bereiche geregelt, und im schlimmsten Fall „gleichgeschaltet“, wodurch für Eigeninitiativen und eigene Entscheidungen immer weniger Raum bleibt.

Aber was sind denn die „Umstände“ und wodurch entstehen sie?

Die „Umstände“ sind immer die Folge menschlichen Tun und Lassens. Mit dem Begriff „Umstände“ werden lediglich die Tatsachen verschleiert und anonymisiert. „Umstände“ werden dadurch zu etwas Schicksalhaftem, Unausweichlichem, so wie das Wetter, das niemand beeinflussen kann.

Am Ende ist dann niemand schuld, weil sich alles „ganz von selbst so entwickelt hat, ohne dass man dies hätte verhindern können“, denn jeder, der hier involviert war kann wiederum auf die „Umstände“ verweisen, infolge derer er gar nicht anders handeln oder auch nicht handeln konnte.

Er hätte es vielleicht schon gekonnt, aber dabei hätte er Zumutbarkeitsgrenzen überschreiten müssen, und das wäre nicht gegangen, weil er die Zumutbarkeitsgrenzen nicht verändern kann und es ihm, aufgrund der „Umstände“, auch gar nicht möglich ist, die als „unüberwindbar“ angesehene Grenze zu überschreiten.

Immerhin gäbe es noch die Möglichkeit den politisch Verantwortlichen die Schuld an den „Umständen“ zuzuweisen. Das bringt aber auch nicht weiter, weil den Politikern, aufgrund der Umstände, ebenfalls die Hände gebunden sind.

Sie können ihren guten Willen zwar darin zeigen, dass sie Ausschüsse, Unterausschüsse, Arbeitsgruppen, usw. bilden oder für viel Geld Expertenteams beauftragen, unter großem zeitlichen Aufwand, viele hundert Seiten starke Gutachten und Expertisen zu erstellen - deren Umsetzung in die Praxis dann wiederum an den jeweiligen „Umständen“ scheitert.

Am Ende hat man ein System kollektiver Blindheit und kollektiven Selbstbetrugs.


Was sagt das Wort Gottes dazu?

Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich, so dass ich aß.
3. Mose, Verse 12 und 13

Das ist der erste Fall, bei dem versucht wird die Schuld den „Umständen“ und den „Anderen“ zu geben. Es hätte nur noch gefehlt, Gott die Schuld zu geben, weil er durch den Baum der Erkenntnis überhaupt erst die Möglichkeit zur Versuchung geschaffen hat.

Diese Grundhaltung des Menschen von sich selbst weg und auf andere zu weisen - und zu fragen „warum hat Gott das zugelassen? - steckt bis heute ganz tief in uns allen und ist immer wieder zu beobachten, und in einer gottfernen Gesellschaft ist das besonders ausgeprägt.

Wichtig ist für uns die Erkenntnis, dass Gott solche Ausreden nicht gelten lässt. Er macht uns für unser Tun und Lassen in jedem Fall verantwortlich (wobei die unterschiedlich verteilten Pfunde eine Rolle spielen). Auch wenn die Schlange, als diejenige, die für die „Umstände“ verantwortlich ist, ihren Teil abbekommt, entlastet das die Menschen in keiner Weise.

Der Autor Ernst zur Nieden, der das sehr lesenswerte Buch „Sprechstunden mit Deinem Ich“ geschrieben hat, schreibt hierzu:

Das Neue Testament stellt den Menschen auf sich selbst. Da kommt einer vor das Auge des ewigen Richters und sagt: „Mein Vater, meine Freunde usw. sind schuld.“ Der Richter antwortet in unserer Sprache: „Lieber Freund, hier gibt es keine Ausreden. Du bist der Mann!“

In der Grundhaltung des Christentums und des Neuen Testaments wird jedem die Verantwortung für das auferlegt was er soll. Es gibt für ihn keine Möglichkeit sich zu entschuldigen. Die Feigheit, die im verweichlichten Typ lebt und nicht über die Schwelle kommen kann, wird radikal bekämpft.

Diese Aussagen, die ich im jugendlichen Alter erstmals gelesen habe, habe ich nie vergessen und immer wieder bestätigt gefunden. Wir sind in erster Linie immer selbst verantwortlich und müssen immer bei uns selbst anfangen.

Ich erinnere mich hier an ein Erlebnis, das zu einer Art Schlüsselerlebnis wurde:

Bei der Bundeswehr gab es die „Stubendurchgänge“ bei denen danach geschaut wurde, ob die „Kameraden“ alles sauber und in Ordnung hatten. Bei einer dieser Durchgänge wollte man meinen Feldspaten sehen, der zusammengeklappt in einer Umhüllung steckte und der nach dem Auspacken eine Roststelle aufwies.

Mein Hinweis, dass ich den Spaten so von der Standortverwaltung bekommen und vorher nie angeschaut hatte, half mir nichts. Es hieß nur, „Sie sind dafür verantwortlich, früher hätte es dafür 3 Tage Bau gegeben, aber Sie haben bis 16:00 Uhr Zeit den Spaten in einen blitzblanken Zustand zu versetzen.“

Es war Samstag mittag, 14:00 Uhr, womit der Tag dann gelaufen war. Aber ich brachte das unmöglich Scheinende fertig, besorgte mir innerhalb kurzer Zeit von außerhalb das passende Schleifmittel (die Ladenöffnungszeiten waren damals noch andere) und bereits nach 20 Minuten war der Spaten auf Hochglanz.

Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel. Aber ich habe es später, wenn es um größere Dinge ging, genauso erlebt. Wer für etwas verantwortlich ist, kann sich nicht herausreden, auch dann nicht, wenn er das Missgeschick nicht unmittelbar selbst verursacht hat, sondern dieses durch die „Umstände“ begünstigt wurde.

Ich habe das Jüngeren gegenüber immer an folgendem Beispiel dargelegt:

„Wenn ich mit meinem Auto nachts auf der Autobahn, fern der Heimat und jeder Raststätte plötzlich stehen bleibe, weil das Benzin ausgegangen ist, bin ich ganz allein der Leidtragende und muss sehen, wie ich aus dieser Lage herauskomme. Schuldzuweisungen in Richtung auf die „Umstände“, die mich davon abgehalten haben, vor Beginn der Fahrt den Benzinstand zu prüfen, helfen mir kein bisschen weiter!“

Das heißt natürlich nicht, dass dies andere von ihrer Mitverantwortung befreit, sonst wären wir wieder an dem Punkt angelangt, wo Mitverantwortliche die Schuld auf einen anderen schieben.

Das Christentum hebt darauf ab, dass immer ich es bin, auf den es ankommt. Dabei müssen wir nicht zu Pedanten und Perfektionisten werden. Wir müssen nicht vollkommen und fehlerlos sein und alles können. Das wäre ohnehin unmöglich.

Aber wird dürfen Gott gegenüber unser Schwächen und Defizite eingestehen, uns zu diesem bekennen, diese sogar annehmen und bejahen und Gott gleichzeitig um seinen Beistand bitten, IHM alles hinlegen, was uns belastet und uns von IHM leiten lassen.

Und Gott vergibt uns wenn wir Fehler machen und schenkt uns immer wieder einen Neuanfang. Was Gott aber nicht gefallen kann ist, wenn wir in selbstgefälliger und selbstgerechter Form von uns weg auf andere weisen und meinen, dass diese für uns die „Umstände“ ändern müssten.

Wir dürfen anderen selbstverständlich helfen und uns auch helfen lassen, wenn wir aus eigener Kraft nicht weiterkommen. Wir müssen uns auch helfen lassen wollen, und jede wirkliche Hilfe ist immer nur Hilfe zur Selbsthilfe. Das Entscheidende müssen wir also immer selbst tun.

Langfristig haben wir nur eine Zukunft wenn wir uns von verderblichen Weltverbesserungsideologien lösen, auf die Gaben besinnen, die Gott einem jeden von uns geschenkt hat – und wenn wir vor allem immer wieder die Nähe Gottes suchen. Wohin Gottlosigkeit führt wurde versucht in diesem Denkanstoß aufzuzeigen.


Jörgen Bauer

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