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Christliche Impulse
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Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 01.05.2017

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Die Gottsuche ist das Wichtigste, das jedem Menschen aufgetragen ist.

Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

Psalm 34,11

Wer Gott sucht, der wird ihn finden,
auch Vergebung für die Sünden.
Doch wer Gott nicht dienen will,
der verfehlt sein Lebensziel.

Frage: Haben Sie sich schon auf die Gottsuche gemacht?

Vorschlagl: Wer Gott von aufrichtigem Herzen sucht, der gibt damit zu verstehen, dass er Gott braucht. Wie Gott damals im Paradies den Adam suchte, nachdem er in Sünde gefallen war und sich vor Gott versteckte, so sucht der Herr heute noch auf unserer Welt, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Sich vor Gott zu verstecken bringt nichts. Seine heiligen Augen sind wie Feuerflammen und sehen alles. Treten Sie vor Ihren Schöpfer, bekennen Sie alle Ihre Sünden, glauben Sie an Jesus Christus, Ihren Erlöser, und weihen Sie ihr Leben Gott. Er lässt sich von Ihnen finden.

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CERN-Urknall-Schwarzes Loch

(27.09.2008)



Mitte September wurde der mit der Abkürzung LHC (Large Hadron Collider) bezeichnete Teilchenbeschleuniger im europäischen Kern- forschungszentrum CERN, bei Genf in der Schweiz, erstmals angefahren. In den Medien wurde darüber berichtet. Es handelt sich dabei um ein gewaltiges technisches Wunderwerk. Im Prinzip ist es ein kreisförmiger, von Hallen unterbrochener Tunnel von 26,7 km Länge, der etwa 100 m unter der Erdoberfläche liegt.

Die Anlage beinhaltet ein System von Vakuumröhren und ist gespickt mit jeder Menge komplizierter Beschleunigungs- Kühl-,Steuer-, Mess- und anderer Apparaturen, zum Teil tonnenschwer und in der Größe von Ge- bäuden. Es spricht für die hohe Qualität dieser Anlage, dass der An- lauf ohne Fehler verlief, was bei der ungeheuren Menge ineinandergreifender Bauteile, fast an ein Wunder grenzt.

Leider hat es zwischenzeitlich aber technische Probleme gegeben, und es ist nicht sicher ob es, wie beabsichtigt, im Oktober so richtig losgehen kann, wo dann Protonen gegenläufig bis auf nahezu Licht- geschwindigkeit beschleunigt werden sollen um dann mit voller Wucht aufeinanderzuprallen. Die dabei freigesetzte gewaltige Energie soll dazu beitragen neue Teilchen, einschließlich solcher, die bislang nur hypothetisch vermutet werden, zu finden und deren Wechselwirkungen aufzuspüren. Die Anlage gleicht so einem riesigen Mikroskop mit dem man immer tiefer in die allerkleinsten Bausteine der Materie hinein- blicken kann.

Noch niemand hat im übrigen ein Photon gesehen. Photonen sind positive Ladungen, Gegensatz zu den Elektronen, die negativ geladen sind. Beide können sowohl als Wellen wie auch als Teilchen auftreten. Was es letztendlich "wirklich" ist, weiß im Grunde niemand so genau.

Die anfallende Datenflut ist dabei so groß, dass sie, pro Sekunde 150 000 beschriebenen CDs entspricht. Die Auswertung wird Jahre dauern und ist nur durch das Zusammenschalten mehrerer Hundertausend Rechner - die mit Hochgeschwindigkeitsrechnern vernetzt sind - zu bewältigen.

Vom Ergebnis des Experiments erhofft man sich Rückschlüsse auf die Entstehung des Universums und damit auch eine Antwort auf die Frage, warum es uns überhaupt gibt. Die Leitidee ist, eine einheitliche mathematische Beschreibung der materiellen Welt, eine Weltformel, mit der sich alles beschreiben lässt, zu finden.

Das Forschen ist eine der schönsten Aufgaben, der Menschen nach- gehen können. Zwei Fragen wird der Teilchenbeschleuniger allerdings nicht beantworten können, nämlich die, welches "Motiv" der Schöpfung zu- grunde lag und woher die Neugierde des Menschen stammt, etwas über die Ursachen seiner Existenz herauszufinden.

Das lässt sich eigentlich nur mit dem Wort Gottes beantworten. Da wird von der Liebe und Schaffensfreude Gottes berichtet und in Psalm 77, 7 steht "Mein Geist muss forschen". Gott hat dem Menschen ins Herz gegeben, dass er nach dem Woher und Wohin fragt, und Gott wünscht sich, dass wir dabei auch IHN erkennen, nach IHM fragen und eine Beziehung zu IHM aufbauen. Bei all diesen Forschungsarbeiten erfahren wir sehr viel über die letztlich unbegreiflichen Wunder der Schöpfung.

Und wohl dem, der dann mit der Aussage in Römer 1,20 einig gehen kann, wo es heißt: "Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt." Paulus fügt zu dieser, als "Allgemeine Gottesoffenbarung" bezeichneten Aussage noch hinzu, dass diejenigen, die Gott leugnen, deshalb einmal keine Entschuldigung haben werden, wenn sie Gottes Liebe ausgeschlagen haben. Von daher trifft die Forscher eine besondere Verantwortung.

So interessant das beabsichtigte Experiment auch ist - ich wage die Prognose, dass man hinterher, hinsichtlich der Erschaffung der Welt, nicht schlauer als vorher sein wird. Ich halte dieses Experiment deshalb allerdings nicht für überflüssig, weil hier immer jede Menge andere und überraschende Erkenntnisse gewonnen werden, die sich anderweitig verwerten lassen.

Nach Auswertung der Daten wird man ganz sicher zu ganz unter- schiedlichen Schlussfolgerungen und Theorien, die sich möglicherweise widersprechen, kommen. Und man wird schon jetzt davon ausgehen können, dass man anschließend von einer Weltformel weiter denn je entfernt sein wird, weil eine überwältigende Fülle neuer Fragen aufgetaucht sein wird, die zuerst beantwortet werden müssen.

Dafür spricht, dass sich der gedachte Anfang des Universums in Gestalt eines Urknalls, und damit der Urzustand, nicht wiederherstellen lässt, sondern sich dies in dem Teilchenbeschleuniger nur sehr unvollständig und ansatzweise nachahmen lässt, womit schon ganz Entscheidendes fehlt.

Das Allerentscheidendste ist für mich allerdings die Frage, inwieweit menschlicher Verstand überhaupt ausreicht, die uns letztlich verborgen bleibenden letzten Ursachen und Wirkungsweisen zu verstehen. Der Optimismus der Forscher scheint da fast etwas naiv: Man glaubt tatsächlich, dass alle Dinge so beschaffen sind, dass man sie verstehen kann und dass dies alles ausgerechnet in das Volumen unseres Erkenntnisvermögens passt.

Und hier ist es so, dass es immer am allerersten, unvorstellbar kurzen, aber alles entscheidenden Augenblick, man könnte sagen an dem, "Gott sprach", fehlt, der sich hartnäckig allem Forschen widersetzt, und Forschen kann erst ab dem Zeitpunkt einsetzen, ab dem etwas vorhanden war, das sinnvollen Überlegungen zugänglich ist. Was winzig kurz davor lag, lässt sich mit den bekannten Naturgesetzlichkeiten weder erfassen, noch erklären, noch verstehen.

Vor diesem sogenannten Urknall gab es der Theorie nach, weder Raum noch Zeit, weshalb die Frage nach dem "Vorher" sinnlos ist. Der Theorie nach, ist der Kosmos, in dem wir uns befinden, der Punkt, der am Anfang stand und der sich bis zur heutigen Größe ausgedehnt hat. Auch die Frage nach dem "Außerhalb" macht, so gesehen, wenig Sinn.

Das Wort Gottes spricht hier von der Kraft und Weisheit Gottes, dem kein Ding unmöglich ist und der mit seinem Wort alle Dinge aus dem Nichts gerufen hat, dass sie sind. Wie so etwas möglich ist, entzieht sich unserem Begreifen. Hierüber liegt ein Schleier des Geheimnisses vor dem wir nur anbetend staunen können.

Leider gibt es auch immer wieder christliche Kreise, die sich in Schwarzmalerei gefallen und allem Unbekannten ängstlich gegenüber- stehen. In einer solchen Publikation wurde von einem möglichen "Welt- untergang" infolge des CERN-Experiments berichtet, wobei der Begriff "Schwarzes Loch" für Horrovisionen sorgte.

Da die von einem Körper ausgehende Schwerkraft bei dessen Verdichtung zunimmt, kann, rein theoretisch, aus allem ein "Schwarzes Loch" gemacht werden. In der Astronomie weiß man von "Schwarzen Löchern", die entstehen, wenn Sterne von mehrfacher Sonnenmasse auf die Größe eines mathematischen Punkts gepresst werden. Die Masse schrumpft, der Theorie nach, dabei gewissermaßen aus dem dreidimensionalen Universum hinaus. Die Schwerkraft wird dabei so gigantisch, dass selbst das Licht nicht mehr fortkommt (deshalb "schwarz" = unsichtbar) und alle in der Umgebung liegenden Himmelskörper in das Schwarze Loch eingesogen werden.

Bei dem Experiment könnten, nach Auffassung der Physiker, Schwarze Mini-Löcher entstehen, die allerdings sofort wieder zerfallen und deshalb völlig ungefährlich sind. Den Skeptikern sei zudem gesagt, dass die Teilchen, die seit Urzeiten Erde und Mond bombardieren, ganz wesentlich ernergiereicher sind, als das, was im LHC erzeugt wird.

Hierzu ist noch anzumerken: Nicht der Mensch setzt der Welt ein Ende, sondern Gott bestimmt Anfang und Ende, und ich denke, dass Gott in seiner Weisheit alle die Dummheiten, zu denen der homo sapiens fähig ist, vorausgesehen und wohlweislich dafür gesorgt hat, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Dazu fällt mir dann nur noch 1. Mose 11, Vers 5 ein: "Und da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm (dessen Spitze bis zu Gott, an den Himmel reichen sollte) den die Menschkinder bauten."


Jörgen Bauer


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