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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.03.2017

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Zukunftsängste sollen wir unserem fürsorgenden himmlischen Vater bringen!

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,2

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt das Herz, sei`s spät, sei`s früh.

Frage: Haben Sie sorgenvolle Zukunftsängste?

Tipp: Stellt sich vielleicht auch bei Ihnen aktuell die bange Frage, wie es, angesichts gewisser Nöte und Sorgen, weitergehen soll? Letztlich stellt sich hier aber eine ganz andere, viel wichtigere Frage: Sind wir Gotteskinder und „Freunde Gottes“? Wenn ja, wird ER die Situation am Ende wohl hinausführen! In unserem heutigen Liedvers geht es so wunderbar weiter: „Du weißt den Weg ja doch, Du weißt die Zeit, dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.“ Lasst uns unserem Gott vertrauen und wahrhaftig „Gläubige“ sein!

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Gott oder Allah?

(20.05.2010)


Anlässlich der Vereidigung der neu ernannten niedersächsischen Sozialministerin, der Muslimin Aygül Özkan, die keine Probleme mit der Gottesformel hatte, stellt sich neuerlich die Frage, welcher Gott denn gemeint ist, auf den man sich bei einer Vereidigung beruft.

Diese Frage stellt sich im Übrigen nicht nur bei muslimischen Ministern, sondern ebenso auch bei deutschen Ministern ohne Migrationshintergrund, weil man nie weiß, welche Gottesvorstellung der Einzelne hat und ob die Formel „so wahr mir Gott helfe“, nicht einfach nur gewohnheitsmäßig daher gesagt wird.

Aygül Özkan, die jetzt zur Regierung des Landes Niedersachsen gehört, hatte sich zuvor gegen religiöse Symbole in Schulen, eingeschlossen Kruzifixe, ausgesprochen, was ihr die Kritik ihrer Partei, der CDU, einbrachte.

Das soll hier aber nicht näher betrachtet werden.

Vielleicht nur soviel, dass in den USA, die man sich hierzulande gerne zum Vorbild nimmt, keine religiösen Symbole in öffentlichen Gebäuden geduldet werden und insbesondere die Schulen strikt „religionsfrei“ sind. Und dass, obwohl man in den USA eine ausgesprochene Neigung zur Frömmigkeit hat. Ebenso, wie Frankreich, legen auch die USA allergrößten Wert auf religiöse Neutralität. Was hier allerdings nicht bewertet, sondern nur zur Kenntnis gegeben werden soll.

Bezüglich der Frage, welcher Gott gemeint ist, könnte die Antwort der türkischstämmigen Migrantin Zülfiye Kaykin typisch sein, welche die nordrhein-westfälische SPD- Spitzenkandidatin Hannelore Kraft, anlässlich der Landtagswahl, in ihr Kompetenzteam berufen hat.

Nach Auffassung von Zülfiye Kaykin beten alle drei monotheistischen Religionen zu demselben Gott, weshalb es einerlei sei, ob man Gott oder Allah sage.

Diese Auffassung dürfte weit verbreitet sein, wozu nicht zuletzt auch christliche Theologen, denen es um eine „Ökumene der Religionen“ und möglicherweise um eine „Welteinheitsreligion“ geht, erheblich beigetragen haben dürften.

In diesem Zusammenhang wurde der Begriff der „Abrahamitischen Religionen“ geprägt. Dem liegt die Vorstellung zugrunde, dass sowohl Judentum, als auch Christentum und Islam auf Abraham zurückgehen, nachdem Abraham, als Stammvater, in allen drei Religionen – im Islam als Ibrahim bezeichnet - eine Rolle spielt.

Bei oberflächlicher Betrachtung lassen sich zwischen allen drei monotheistischen Religionen bestimmte Gemeinsamkeiten feststellen, weshalb die Vorstellung der Abrahamitischen Religionen nicht neu ist, sondern bereits in der bekannten Ringparabel von Gotthold Ephraim Lessing ihren Niederschlag fand.

Es wird nun darzulegen sein, warum eine Gleichsetzung von Christentum und Islam und damit zwischen dem Gott der Bibel und dem Allah des Koran ebenso verfehlt ist wie die Behauptung, dass es keinen Unterschied zwischen einem Segelschiff und einer Windmühle gibt, weil beide vom Wind angetrieben werden.

Auf das Judentum soll, nachdem Juden und Christen an denselben Gott glauben, hier nicht näher eingegangen werden. Ebenso soll auch die Auffassung, dass es im Grunde egal ist, welcher Religion man angehört, „da sich Gott in allen Religionen offenbare“ und damit „alle zu Gott führten“, nicht näher beleuchtet werden.

Zuerst zum Allah des Islam:

Das arabische Wort „Allah“ bedeutet übersetzt „Gott“. Welche Aussagen macht der Koran hinsichtlich Allahs?

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Aller Preis gehört Allah, dem Meister des Gerichtstages. Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe. Führe uns auf den geraden Weg. Den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, die nicht Dein Missfallen erregt haben und nicht irregegangen sind (Sure 1, 1-7).

Und euer Gott ist ein Einiger Gott: es ist kein Gott außer Ihm, dem Gnädigen und Barmherzigen (Sure 2, 163).

O meine Diener, die ihr euch gegen euch selbst vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit; siehe Allah verzeiht die Sünden allzumal; siehe ER ist der Vergebende und der Barmherzige, und kehrt reuig zu eurem Herrn und ergebet euch Ihm, bevor es zur Strafe kommt. Alsdann werdet ihr nicht gerettet (Sure 39, 54,55).

Solche Suren hören sich durchaus biblisch an, und ein Christ hätte vermutlich keine Probleme derartigen Aussagen zuzustimmen, zumal es sich in der Bibel, auf den ersten Blick, ganz ähnlich liest:

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.
Psalm 103, 8

Du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen.
5. Mose 6, 13

Um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.
Psalm 31, 4

Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121, 2

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
5. Mose 6, 4

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1, 9

Die hier zitierten Bibelverse sind allerdings aus dem Zusammenhang des gesamten jeweiligen Verses und des Kontextes herausgenommen worden. Beim vollständigen Lesen der biblischen Texte wird, im Gegensatz zum Koran, ein herzliches Vertrauensverhältnis, oder zutreffender ein „Kindschaftsverhältnis“, zu Gott erkennbar, das im Koran, bezüglich des Verhältnisses der Gläubigen zu Allah, völlig fehlt.

Der Unterschied zum Gott der Bibel besteht darin, dass Allah kein Heiland, kein Vater und kein Gott der Liebe ist. Allah wirkt eher distanziert. Er wohnt nicht im Herzen der Gläubigen. Bei Allah ist nicht Liebe die Grundlage seines Handelns, sondern Großmut und Allmacht, mit dem er seine Überlegenheit demonstriert.

Hier geht es um eine reines Über- und Unterordnungsverhältnis. „Unterwerfung unter den Willen Gottes“, wie es der Name „Islam“ bereits ausdrückt.

Für Allah gilt demnach nicht, was in der Bibel über Gott ausgesagt wird.

In der Bibel heißt es:

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Johannes 4, 17

Solche Aussagen sind dem Koran völlig fremd. Ein Gott, der sich seiner Schöpfung, als ein Vater, liebevoll zuwendet und im Herzen der Menschen wohnt, entspricht nicht dem Wesen Allahs.

Während es in der Bibel heißt:

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,*
*In der späteren Überlieferung wird der Text erweitert: »Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen« (vgl. Lk 6,27-28).

damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“,
Matthäus 5, 44 - 48

geht es im Koran völlig anders weiter:

O die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg (Sure 5, 51).

O die ihr glaubt, kämpfet wider jede Ungläubigen, die euch benachbart sind, und lasset sie in euch Härte finden; und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist (Sure 9, 123).

O Prophet, feuere die Gläubigen zum Kampf an (Sure 8,65).

Hierzu ist anzumerken, dass auch im Christentum zu Abgrenzungen hinsichtlich der von Gott abgefallenen Welt aufgefordert wird, Christen mit den Ungläubigen nicht an einem Joch ziehen und keine Gemeinschaft mit den Werken der Finsternis haben sollen.

Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
2. Korinther 6, 14

Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.
Jakobus 4, 4

Dabei wird aber nicht zur „Härte“ oder zum Kampf, gleich welcher Art, gegen die Ungläubigen aufgefordert, die es vielmehr einzuladen und zu gewinnen gilt:

Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet.*
Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll.
Lukas 22, Verse 9 und 10
* Die Hochzeit ist ein stehendes Bild für die Vereinigung zwischen Gottheit und Menschheit.

Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1. Timotheus 2, Verse 3 und 4

Die Bibel kennt allerdings den Kampf des Glaubens gegen die Mächte der Finsternis, wobei es um einen geistigen Kampf geht:

Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
Epheser 6, Verse 10 – 13

Aber du, Gottesmensch, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
1. Timotheus 6, Verse 11 und 12

Im Koran heißt es hingegen:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich seiet. Nehmt daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer (Sure 4, 89).

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet und gekreuzigt werden sollten und dass ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde Schmach für sie sein in dieser Welt und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe (Sure 5, 33).

Die beiden Suren zeigen auf, mit welchen Konsequenzen eine christliche Mission unter Muslimen zu rechnen hätte.

Im Alten Testament wurde die Verführung zum Abfall, der Abfall von Gott und die Verletzung verschiedener Gebote als todeswürdiges Vergehen angesehen, was, denkt man an den Götzendienst im alten Israel, nur für kurze Zeit beachtet wurde.

Wie ein Liebender beklagt sich Gott im Alten Testament oftmals über die Untreue seines Volkes, kündigt Strafe an, straft auch, zeigt sich aber immer wieder vergebungsbereit und barmherzig, weil sein Wesen Liebe ist.

Hierfür gibt es sehr viele biblische Stellen, die sich wegen ihres Umfanges hier allerdings nicht aufführen lassen.

Im Zentrum des Neuen Testaments steht Jesus Christus, als der Sohn Gottes.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1, 14

Im Koran wird dies so reflektiert:

Und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Allahs Fluch über sie. Wie sind sie irregeleitet (Sure 9,30).

Hier geht es gegen die zentralen Aussagen des Christlichen Glaubens. Besagte Sure bestreitet die Gottessohnschaft Jesu Christi. Wobei angefügt werden muss, dass diese Sure insoweit „zutreffend „ist, als dass Jesus nicht der Sohn des Allah des Koran ist, was von den Christen auch nicht behauptet wird. Entscheidend ist aber, dass diese Sure die Gottessohnschaft Jesu Christi generell ablehnt.

Die Berichte über die Passion Jesu Christi, seine Kreuzigung und Auferstehung und welche Bedeutung dies hat, wird in allen Evangelien und neutestamentlichen Schriften dermaßen ausführlich beschrieben, dass es hier keinen Vers gibt, den man besonders hervorheben könnte, weshalb hier nur insgesamt auf das Neue Testament verwiesen werden kann.

Ganz abgesehen davon, dass das gesamte Alte Testament voller Hinweise auf Jesus Christus ist.

Im Koran wird das so gesehen:

Und weil sie sprachen: „Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allah ermordet“ – doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen – darum verfluchen wir sie (Sure 4. 157).

Diese Sure ist dem Zentrum des Evangeliums, wonach Jesus Christus gekreuzigt wurde und auferstanden ist, total entgegensetzt.

Nach christlicher Überzeugung liegt gerade darin unser Heil beschlossen. Mit der Kreuzesbotschaft steht und fällt der christliche Glaube. Bereits diese Sure zeigt auf, dass zwischen Islam und Christentum ein unüberbrückbarer fundamentaler Gegensatz besteht.

Und nicht nur das. Den Christen wird klar die Vernichtung angesagt:

Tötet die (Muschikreen) die Götzendiener, die Trinitarier: (die an die Dreieinigkeit glauben) wo ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf (Sure 9:5).

Und es sprechen die Nazarener: „Der Messias ist Gottes Sohn. Solches ist das Wort ihres Mundes. Allah schlage sie tot! Wie sind sie betrogen“ (Sure 9:30).

Bestimmt haben schon diejenigen den Glauben verweigert, die sagten: „Allah, Er ist ja der Messias, Sohn Marias, Allah tötet sie - wie sind sie betrogen (Sure 5, 72).

…und ladet Leute der Schrift nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt“ (Sure 47,35.).

Das bedeutet mit andern Worten: Die Muslime dürfen nicht Juden und Christen zum Frieden einladen, falls sie die Macht haben.

Der Unglaube bleibt auch in der Bibel nicht ohne Folgen. Der Unterschied zum Koran besteht darin, dass es Gott selbst ist, der richtet, wobei er das Richten nicht den Gläubigen überträgt. Jesus sagt von sich, dass er nicht gekommen ist, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Auch die Christen dürfen andere nicht richten oder verurteilen. Der Gerichtstag liegt noch in der Zukunft, wobei Jesus Christus das Weltgericht übertragen ist:

Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit,und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!
Matthäus 25, Verse 31 bis 34 du 41

Die Vorgaben des Korans sind hier völlig anders. Hier sind es die Gläubigen, welche richten und die Urteile vollstrecken:

Tötet diejenigen, die nicht an Allah glauben und nicht an den Letzten Tag und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde (Sure 9,29).

Siehe, der Lohn derer, welche sich Allah und seinem Gesandten widersetzt haben ...., dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig abgeschlagen werden.(Sure 5,33).

Auch der Abfall vom Glauben bleibt, nach biblischer Aussage, nicht ohne Folgen:

Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
Hebräer 4, Verse 4 – 6

Im Koran wird das so gesehen:

„Und wenn sie sich abkehren (von der Religion Allahs), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 4,89).

„Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet, und du hast sie nicht geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen“ (Sure 8, 17).

"Tötet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände, und macht sie zuschanden." (Sure 9:14.)

Mit solchen Aussagen sind Morde an Christen gleich von vornherein gerechtfertigt, weil es ja nicht der Muslim war, der gemordet hat, sondern Allah, der sich lediglich des gläubigen Muslims als Werkzeug bedient hat.

Auch wenn das Ausmerzen der Gegner nicht auf biblischer Linie liegt, war dies in Ausnahmefällen zu Zeiten des Alten Testaments doch nicht ungewöhnlich:

Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein.
Josua 6, 17

…und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln.
Josua 6, 21

Dabei durften die Israeliten, die auf Geheiß Gottes handelten, allerdings keine Beute machen, weil alles Gott gehörte. Der Bann wurde nicht immer konsequent vollstreckt, was zur Folge hatte, dass Teile der Bevölkerung Kanaans übrig blieben, wodurch das Volk später zum Götzendienst verführt werden konnte.

Der Grund für ein derartig radikales Vorgehen, das uns heute unverständlich ist, ist 5. Mose 18, Verse 9 ff. zu entnehmen:

Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt….
Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir.


Trotz gewisser Ähnlichkeiten zwischen biblischen und koranischen Aussagen, sind die theologischen Hintergründe jedoch höchst unterschiedlich. In der Bibel waren immer schwerste, beharrliche und nachhaltige Verstöße gegen Gottes Gebote Grund für sein Gerichtshandeln. Im Koran reicht es hingegen schon aus, kein Muslim zu sein.


Die Unterschiede zwischen Christentum und Islam können hier nur ansatzweise wiedergegeben werden.

Der fundamentale Unterschied zwischen beiden Religionen besteht auch darin, dass der Islam eine Gesetzesreligion ist, die dem Gläubigen vermittelt, dass er, durch entsprechende Leistung und Einsatz das Heil erwirbt. Dazu gehört auch die Vernichtung der „Ungläubigen“ – die als „lebensunwürdig“ angesehen werden – weil nur dadurch das Paradies auf Erden zu schaffen ist.

Im Koran ist dazu zu lesen:

„… und tötet sie, bis es keine Versuchung mehr gibt, und die Religion ganz für Allah ist.“ (Sure 8:39)

Im Christentum ist Gott der Handelnde ist, der einen Neuen Himmel und eine Neue Erde schafft und uns allein aus dem Glauben heraus, aus Gnade, rettet.

Dieser Tage war davon zu lesen, dass zu der beabsichtigten Islamkonferenz, von islamischer Seite weniger Teilnehmer, als erwartet, kommen.

Angesichts, der hier dargestellten Fakten, ist zu fragen, was bei solchen Konferenzen und bei „Dialogen“ überhaupt herauskommen kann und wie die geforderte Toleranz gegenüber dem Islam zu bewerten ist.


Jörgen Bauer


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