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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.05.2017

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In Gott können wir (wie der Liederdichter sagt) verborgen leben.

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheus 1,7

Vertrauen ist besser als verzagen,
lass dich von Gottes Liebe tragen,
bleibe stets in ihm, sowie er in dir,
leg` ihm zu Füssen all deine Begier.

Frage: Satan will uns dauernd ängstigen. Lassen Sie sich von ihm beeinflussen?

Vorschlag: Antworten Sie dem Seelenfeind, wenn er sie mit Panik belasten will: Es steht geschrieben: Fürchtet euch nicht! Und Gott verspricht mir: Ich will dich nicht verlassen, noch von dir weichen. Ich kann geborgen sein im Herrn.

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Leben ist lebensgefährlich!

(24.01.2010)



Mit bedenklichem Blick und unheilschwangerer Stimme, lässt die Moderatorin der Fernsehsendung die Zuschauer wissen, dass in Weihnachtsplätzchen, die mit einer Temperatur von über 180° C gebacken werden, eine höchst bedenkliche Konzentration von – und jetzt kommt der Name einer mir bis dahin unbekannten chemischen Verbindung - festzustellen ist, die sich als Krebs fördernd erwiesen hat.

Ein dazu interviewter Lebensmittelchemiker berichtet über diesbezügliche Messungen, wonach von dieser Verbindung, nach den allgegenwärtigen EU-Richtlinien, allerhöchsten 10 Mikrogramm in einem Plätzchen enthalten sein dürfen.

Diese Grenze werde aber, wie weiter zu hören ist, teilweise um das 40fache überschritten und das sei nun wirklich sehr, sehr bedenklich, und es sei völlig klar, dass da etwas getan werden müsse. Leider fehle es aber auch hier an der notwendigen Kontrolle durch geschultes Personal. Soweit dieser Bericht.

Ein Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm, bzw. 1/1000 Milligramm. Man muss sich wundern, dass sich solche extrem winzigen Mengen überhaupt abwiegen lassen. Ganz abgesehen davon, dass hier so etwas wie eine „Glaubensbereitschaft“ erforderlich ist, um von solchen, unvorstellbar winzigen Mengen, überhaupt eine Wirkung zu erwarten.

Es blieb aber nicht bei dem Weihnachtsgebäck. Die„Unheilsbotschaften“ setzten sich in dieser Art den ganzen Abend fort. Offensichtlich sind Heerscharen von Experten mit nichts anderem beschäftigt, als auch noch nach den extrem seltensten Gefahrenquellen zu fahnden.

Würde man das alles Ernst nehmen, müsste man in der Tat verhungern, weil es dann kaum noch etwas gäbe, was man, ohne in Lebensgefahr zu kommen, essen könnte.

Mir ist allerdings bislang nicht klar, mit welchen Methoden Grenzwerte ermittelt werden. Gibt es hierfür sichere Anhaltspunkte, müssen dafür ganze Populationen von Versuchstieren sterben oder wird, „rein vorsichtshalber“, also mehr nach „Gefühl“,eine Mikrogrammgrenze festgelegt, die dann irgendwo in der inflationären EU-Richtlinienflut ihren Niederschlag findet? Und wer soll das dann alles lesen, verstehen, beachten und vor allem die Übersicht behalten?

Es ging dann weiter mit Kinderspielzeug, das härtesten Testreihen unterworfen wird, um zu prüfen, ob es auch in allen Punkten den EU-Richtlinien entspricht.

Dazu gehört unter anderem, dass das Spielzeug „abschleck-, kau- und schlucksicher“ ist. Also keinerlei Spuren von Stoffen enthält, die beim Zusammenkommen unglücklicher Umstände gefährlich werden könnten. Auch dürfen sich, selbst beim Anwenden von brachialer Gewalt, keine Teile lösen, die verschluckt werden könnten.

An diesem Abend stellte ich mir die Frage, wie es um die Befindlichkeit einer Gesellschaft bestellt sein muss, die ununterbrochen auf diese Weise in Angst gehalten wird.

Es geht ja nicht nur um wirkliche oder auch nur vermeintliche Schadstoffe und sonstige überfürsorgliche Gängeleien - so wurde kürzlich der Salzgehalt der Laugenbrezel (einem schwäbischen Backwerk) „EU-amtlich“ geregelt – sondern auch noch um die ständig beschworenen Gefahren, wie Waldsterben, Klimawandel, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe und jüngst die sich als Flop erwiesene Schweinegrippe.

Zur Schweinegrippe wäre zu sagen, dass die üblichen Formen der Grippe jährlich mehr Tote fordern als es bei der Schweinegrippe der Fall war und dass jährlich mindestens 1 Millionen Menschen an Malaria sterben, was niemanden sonderlich aufzuregen scheint – ebenso wenig wie die Toten infolge Unterernährung und fehlender medizinischer Versorgung in vielen Teilen der Welt.

Glaubt man den Nachrichten, wird die Ernte bei uns mindestens 4 x jährlich nahezu total vernichtet. Das fängt an mit „gewaltigen Frosteinbrüchen und Schneefällen“, gefolgt von „Hochwasserkatastrophen, welche die Anbauflächen unter Wasser setzen“.

Dem schließt sich eine „extreme Trockenperiode“ an. Falls danach noch etwas übrig geblieben sein sollte, wird dies durch „Schädlingsbefall“ in Gestalt gefräßiger Tiere und parasitärer Mikroorganismen platt gemacht. Die allgegenwärtigen Umweltgifte sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Auch wenn hinsichtlich der meisten Schreckensmeldungen, eine gewisse Gewöhnung eingetreten sein dürfte, weshalb das meiste nur noch am Rande wahrgenommen wird, kann die ständige Berieselung mit bedenklichen Meldungen, bei gleichzeitigem Fehlen positiver und Mut machender Nachrichten, nicht ohne Wirkung bleiben.

Es geht dabei nicht um Sicherheitsvorschriften und Gefahrenwarnungen als solchen. Die Frage ist, warum man so auf diese fixiert ist weshalb die Welt bevorzugt aus dieser Blickrichtung wahrgenommen wird. Das führt dazu dass überall nur noch Gefahren gesehen werden und den Menschen zusätzlich ein schlechtes Gewissen und gemacht wird. Die Lebensfreude fördert das nicht.

Etwas kann aber an diesen ständigen Schreckensmeldungen nicht stimmen, wenn man bedenkt, dass die Menschen, für die diese Meldungen bestimmt sind, immer älter werden und das bei steigendem Wohlbefinden und dass, trotz aller Schreckensmeldungen, die Ernten immer reichlich ausfallen.

Dadurch, dass wir hierzulande seit langem in guten Verhältnissen leben, scheint sich eine Art Vollkaskomentalität, verbunden mit Anspruchsdenken und dem Glauben an die Machbarkeit aller Dinge, herausgebildet zu haben.

Man ist deshalb ungehalten, wenn sich die Natur – man denke hier an den Klimawandel - nicht an unseren Vorstellungen orientiert und meint dann, in Sachen Machbarkeit etwas versäumt zu haben.

Dieser Tage wurde ich auf eine Zeitungsanzeige aufmerksam, in welcher ein Eisbär mit der Überschrift „Dieser Lügenbär verkohlt die Welt“, gezeigt und gleichzeitig gesagt wurde, dass die Zahl der Eisbären von 5.000 im Jahre 1950 auf heute 25.000 zugenommen hat.

Ich habe diese Angaben in anderen Quellen bestätigt gefunden. Man tut gut daran nicht alles unkritisch hinzunehmen, was uns an Horrormeldungen aufgetischt wird. Zum Beispiel der von den aussterbenden Eisbären.

Eine andere Frage ist inwieweit neue Messmethoden, die extrem genaue Messergebnisse ermöglichen, indirekt zu einer „Steigerung der Gefahrenlage“ beitragen, weil sich auf einmal Dinge feststellen lassen, von denen man in früheren Zeiten überhaupt nicht wusste dass es sie überhaupt gibt, weshalb sie auch nicht als „Gefahr erkannt werden konnten“.

Ich möchte deshalb zu einem anderen Blickwinkel ermutigen.

Wir sollten akzeptieren, dass das Leben schon immer „lebensgefährlich“ war, dass wir auf einem Planeten leben, auf dem sich die Naturkräfte nicht an den Wünschen und Vorstellungen der Menschen orientieren und dass es deshalb ein großes Wunder ist, dass es uns immer noch gibt und dass da einer ist, der uns bewahrt, was Grund zum Danken ist.

Was sagt uns das Wort Gottes dazu?

Da ist zuerst der Zustand, in dem wir uns als Menschen befinden:

Verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
1. Mose 3, 17-19

Auch wenn wir zumeist in angenehmen Verhältnissen leben, hat sich daran bis heute nichts geändert. Die Trennung von Gott hat auch zur Folge, dass wir ständig ums Überleben kämpfen müssen und zurückfallen, sobald wir damit aufhören.

Bei aller Mühsal garantiert Gott aber bestimmte Rahmenbedingungen, auf die wir uns verlassen können. Auch das bestätigt sich bis heute. Gott, als der Herr der Geschichte, hat der Erde einen Anfang gesetzt und auch einen Endpunkt bestimmt.

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
1 Mose 8,22

Nicht Menschen, Gott bestimmt Anfang und Ende. Nicht nur der Welt sondern auch jeder Epoche und eines jeden Menschen. Der Mensch ist zwar beauftragt, die Erde zu bebauen und zu bewahren - und Gott wird den verderben, der die Erde verdirbt – das heißt aber noch lange nicht, dass der Bestand der Welt vom Guten Willen und den Fähigkeiten der Mensch abhängt oder dass der Mensch gar natürliche Abläufe in seinem Sinne beeinflussen könnte. Gott sitzt im Regiment!

Und dann haben wir die wunderbaren Zusagen, die Gott den Seinen gibt:

Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.
Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127, 1 und 2

Oder anders: An Gottes Segen ist alles gelegen. Wir können uns noch so abstrampeln und abmühen und dabei nichts zustande bringen. – Nur Gott kann Segen und Gelingen schenken. Und seinen Freunden, denjenigen, die IHN über alle Dinge, lieben, fürchten und vertrauen, gibt er es im Schlafe.

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Matthäus 6, 31-33

Was Jesus vom Essen, Trinken und Kleiden sagt, gilt auch für die anderen Bedürfnisse des Lebens. Das heißt natürlich nicht, sich bequem zurückzulehnen, nichts zu tun und auf ein Wunder zu warten. Der Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit wird nicht das Wort geredet. Die Worte Jesu wenden sich gegen die ständigen Befürchtungen und die fast schon berufsmäßige Bedenkensträgerei.

Das Wort Gottes ermutigt uns zum Tun, wobei wir uns an den richtigen Maßstäben und Wertsystemen orientieren und vor allem auf die unbegrenzte Macht und die unbegrenzten Möglichkeiten Gottes vertrauen sollen, der uns immer wieder mit völlig unvorhersehbaren Wendungen überraschen wird.

Angst müssen eigentlich nur die Heiden (das Wort „Heidenangst“ drückt das treffend aus) – die Gottlosen – haben. Nimmt der Glaube ab, nimmt im gleichen Maße die Angst zu, was sich bei uns gut beobachten lässt.

Wenn wir das Neue Jahre damit beginnen uns weiterhin von Gott und seinem Wort leiten lassen, dann kann es nur ein Gutes Jahr werden.


Jörgen Bauer

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