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Christliche Impulse
Denkanstöße zu aktuellen Themen aus biblischer Sicht

Die Bibel als Impulsgeber

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.10.2017

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Gemeinschaft mit Jesus suchen ist mein Herzensverlangen!

Höre, Tochter, sieh und neige dein Ohr: Vergiss dein Volk und dein Vaterhaus! Den König verlangt nach deiner Schönheit; denn er ist dein Herr und du sollst ihm huldigen.

Psalm 45,11-12

Tue ich Jesus Christus von Herzen lieben,
und werde ich innerlich zu ihm getrieben?
Ist Jesus Christus mein einziges Verlangen,
und sehne ich mich danach ihn zu umfangen?

Frage: Lieben wir Jesus Christus wirklich mehr als Familie, Eltern, Hab und Gut?

Tipp: Jesus sagte einst: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,26). Jesus Christus muss uns somit wichtiger als irgend jemand oder irgend etwas sein! In der obigen Parallelstelle zur Entrückung lesen wir daher folgerichtig den weisen Rat des Vaters an seine Tochter, ihn (den Vater!) „zu vergessen“ und den Blick alleine auf den König und Bräutigam (Jesus Christus) gerichtet zu halten! Hier seien Väter und Mütter gefragt: Lasst Ihr Euer Kind sofort los, wenn Jesus es in seinen Dienst ruft? Und allgemein: Steht das Verlangen bei Jesus zu sein über allen irdischen familiären Verbindungen? Wohl uns, wenn dies der Fall ist und wir nur das eine Ziel haben: Zu Jesus zu gelangen und Ihm zu huldigen!

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Großmoscheen

(08.11.2008)



Der 26.10.2008 war ein großer Tag für die in Deutschland lebenden Muslime: Die Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh wurde unter Beteiligung von Politikern und Kirchenvertretern ihrer Bestimmung übergeben. Jürgen Rüttgers(CDU) Ministerpräsident von Nordrhein- Westfalen wünschte sich noch mehr Moscheen in Deutschland, weil dies besser als Hinterhofmoscheen sei. Gleichzeitig bezeichnete Rüttgers das Grundgesetz als Einladung an die Muslime, die zeigen müssten, wie sie zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.

Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten in der Türkei Ali Bardakoglu lobte die Religionsfreiheit in Deutschland. Der ebenfalls anwesende Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, bat Ali Bardakoglu, sowie den türkischen Botschaftsrat und Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union, der Anstalt für Religion (DITIB), Sadi Arslan, in ihren Bemühungen um mehr Religionsfreiheit in der Türkei, nicht nachzulassen.

Zwar war mir bislang von solchen Bemühungen nichts bekannt, aber vielleicht, war das ein guter Anfang, die zuständigen Mandatsträger einmal darauf anzusprechen. Bislang weiß ich nur soviel, dass die Christen in der Türkei diskriminiert und in der übrigen islamischen Welt brutal verfolgt und gemordet werden.

Die Merkez-Moschee ist die größte Moschee in Deutschland. Sie ist gleichzeitig auch als Begegnungsstätte gedacht. Es ist beabsichtigt mit den Angehörigen anderer Religionen ins Gespräch zu kommen. Wie ernst das gemeint ist, muss sich noch zeigen.

1999 gab es Differenzen, weil geplant war, den Gebetsruf des Muezzins über Lautsprecher nach draußen zu übertragen. Dagegen erhob das Presbyterium der örtlichen evangelischen Gemeinde Einspruch, weil der Gebetsruf gleichzeitig die absolute Herrschaft Allahs proklamiert. Dafür wurde das Presbyterium allerdings vom damaligen Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland sehr gerügt, der darin ein sehr intolerantes, unpassendes Verhalten sah.

Merkwürdig sind solche „Sorgen“ für einen Präses allerdings schon, dem eigentlich mehr daran gelegen sein müsste, Jesus Christus groß zu machen.

Wie stellen wir uns als Christen zu diesen Entwicklungen? Gibt es Gemeinsamkeiten, Verbindendes zwischen Christentum und Islam? Etwas, was über die üblichen Höflichkeiten und „diplomatischen Kontakte“ hinausgeht?

Dazu sollen hier einmal in aller Kürze die Unterschiede zwischen Islam und Christentum dargestellt werden:


Islam:

Im Zentrum steht der Koran, welcher nach muslimischer Überlieferung dem Propheten Mohammed vom Engel Gabriel offenbart wurde. Das Heil wird im Islam durch das Ein halten von Gesetzen erlangt, wobei der Gläubige nie sicher sein kann, ob das, was er tut, ausreicht. Allah, der nur Sklaven kennt, wird als unberechenbar bis listig beschrieben. Nach muslimischer Lehre ist die Bibel eine Fälschung des ursprünglichen Korans. Auch Kreuzigung und Auferstehung Jesu sind Lügen. Alle wahrhaft Gläubigen waren schon im mer Muslime. Das Heil für die Welt bricht an, wenn die ganze Welt unter der Herrschaft des Islam steht. Dafür gilt es sich im heiligen Krieg einzusetzen. Ungläubige verdienen den Tod. Islam bedeutet „Herrschaft Allahs“ wobei es nicht möglich ist, zwischen Staat und Religion zu trennen.


Christentum:

Im Zentrum steht die Bibel, als durch den Heiligen Geist inspiriertes Wort Gottes, das von Menschen niedergeschrieben wurde. Gott hat sich an sein Wort gebunden. Durch das Einhalten von Gesetzen kann man vor Gott nicht bestehen = gerecht werden. Dies, weil der natürliche Mensch von Gott getrennt und damit unfähig zum Vollkommenen ist. Man wird ohne eigenen Verdienst, aus Gnade gerettet, wenn man den Tod Jesu Christi, als für die Sünden der Menschen und seine Auferstehung, als zur Rechtfertigung der Sünder geschehen, im Glauben annimmt. Das wird als Wiedergeburt bezeichnet, mit der das ewige Leben beginnt. Der Glaubende lebt von da an aus der Vergebung und hat Heilsgewissheit. Gott ist der liebende Vater, der möchte dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wobei Gott jedem die freie Entscheidung lässt. Dabei gibt es auch ein „zu spät“. Jesus Christus kommt zum Weltgericht, bei dem es um ewiges Leben oder ewigen Tod geht. Nicht Menschen, sondern Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Es wird zwischen der Gemeinde der Gläubigen und der von Gott abgefallenen Welt unterschieden. Die Gläubigen sollen allerdings zum Wohl der Welt wirken.


Jetzt gibt es drei Möglichkeiten:

1. Der Islam ist die richtige Religion. 2. Das Christentum ist die richtige Religion. 3. Keines von beiden ist die richtige Religion.

Die Möglichkeit dass beides richtig ist und sich gegenseitig ergänzt, scheidet nach den Regeln der Logik aus.

Es gilt also, sich zu entscheiden.

Wenn wir Christen sind, ist die Entscheidung klar, aber wie verhalten wir uns gegenüber den Muslimen?

Zunächst müssen wir die Fakten akzeptieren. Derzeit steht man dem Islam sowohl von politischer, wie auch von kirchlicher Seite ungewöhnlich aufgeschlossen gegenüber. Ein trauriges Beispiel ist hier allerdings das Verhalten des Kölner CDU-Oberbürgmeisters, Fritz Schramma, der einen Internationalen Anti-Islamisierungskongress, im Zusammenhang mit der Kölner Großmoschee unterlief (nicht mit der in Dortmund zu verwechseln), die Teilnehmer als „braune Soße“ bezeichnete, „die in die Toilette gehört“ und es billigte, dass die Straße für Chaoten aller Art freigegeben wurde. Der Kongress wurde von der Polizei aufgelöst, weil sich diese „nicht in der Lage sah, die öffentliche Ordnung sicherzustellen“. Chaoten hatten, angespitzt durch Zeitungsartikel, die Zufahrten zum Kongressort blockiert und griffen Kongressbesucher an.

So sieht es bei uns mit der Meinungsfreiheit aus, wenn man sich nicht an der vorgeschriebenen Gesinnung orientiert.

Aufgeschlossenheit gegenüber dem Islam ist allerdings keinesfalls verkehrt, sofern das nicht dazu führt, dass man sich anbiedert und dem Islam anpasst. Etwa dadurch, dass man „Sparschweine“ meidet, weil Schweine für Muslime unreine Tiere sind oder indem man es unterlässt Weihnachts- und Ostergrüße zu verbreiten und stattdessen nur noch „Frohe Festtage“ wünscht. Oder so, wie CDU-Stadträte in Köln handelten, welche die Abbildung des Domes aus dem Logo Kölns als Messestadt entfernten, „weil dieses christliche Bauwerk Muslime verärgern und Messebesucher aus islamischen Ländern fernhalten könnte“. Ich erinnere mich auch an einen Fußballverein, dessen Logo, seit jeher eine kreuzförmige Struktur aufweist. Dies wurde auf den Trikots der Fußballer abgeändert um keine Assoziationen mit den Kreuzrittern zu wecken. In die gleiche Richtung gehen auch Gerichtsurteile, in denen man deutsches Recht muslimischen Gepflogenheiten anpasst.

Die Frage ist allerdings, ob solches von Muslimen als „edelmütiger Zug und Größe“ (Toleranz) oder als Unterwerfung eines dekadenten Kulturkreises, der nichts mehr vorzuweisen hat, verstanden wird. Ich vermute, dass eher das Letztere zutrifft.

Als Christen sind wir aufgerufen, einladend und verständnisvoll auf unsere muslimischen Mitbürger zuzugehen, die ich in aller Regel als sehr anständige Leute kenne. Unser Christsein sollten wir ihnen gegenüber in unserem Verhalten bezeugen und dadurch, dass wir, wenn wir dazu gefordert sind, unseren Glauben klar und deutlich bekennen, ohne allerdings dabei zu provozieren.

Die andere Seite ist die, dass pompöse Bauwerke schon seit eh und je Macht und Stärke demonstrieren. Das gilt für Burgen, Schlösser und Dome ebenso, wie für die Paläste von Banken und großen Wirtschaftsunternehmen. Nicht umsonst galt der Anschlag vom „11. September“ einem solchen Symbol. Gleiches gilt natürlich auch für Moscheen, von denen Jürgen Rüttgers (CDU) meint, dass es bei uns davon noch nicht genügend gäbe. Hier darf man die Augen nicht davor verschließen, dass im Hintergrund muslimische Kreise wirken, denen eben gerade nicht an einem verständnisvollen Umgang miteinander gelegen ist. Und da ist auch zu sehen, dass für einen Muslim Freundschaft mit einem Christen „Sünde“ und nicht erlaubt ist.

Man kann den Verantwortlichen deshalb nur ein hohes Maß und Blindheit und Ignoranz unterstellen.Interessanterweise wurde am 26.10.2008 in Dortmund der nordrhein-westfälische Landesverband der islamkritischen Bürgerbewegung „Pax Europa“ gegründet, dem es um die „Bewahrung der christlich-jüdischen Tradition der europäischen Kultur“ geht.

Es liegt letztlich in Gottes Hand, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wir können nur unseren Glauben in Wort und Tat bezeugen und für dessen Werte eintreten. Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus der wiederkommende Herr ist und von daher auch der Islam keine Zukunft haben kann.

Allerdings steht es Gott frei, den Islam, bis es soweit ist, als Gerichtswerkzeug einzusetzen, wenn hierzulande weiterhin ein laues Christentum gepflegt wird.


Jörgen Bauer


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